Montag, 17. März 2014

Rezension: Irondead




Titel: Irondead - Der zehnte Kreis
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Egmont INK (Februar 2014)
Einband: Broschierte Asgabe
Seitenanzahl: 640
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ---
Reihe: Irondead

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Der Bau der Titanic hält ganz Belfast in Atem. Privatdetektiv Quinn Devlin wird beauftragt, eine Diebstahlserie aufzuklären, die die Jungfernfahrt des größten Schiffes der Welt gefährdet. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf ein monströses eisernes Geschöpf, das ihn fast tötet. Noch ahnt er nicht, auf welchen Wahnsinn er sich eingelassen hat. Zusammen mit der geheimnisvollen Allison gerät er in verborgenen Tunneln unterhalb der Werft in einen Hinterhalt – und an Gegner, die sich jeder Vorstellungskraft entziehen…

Das Cover gefällt mir total gut, obwohl ich gar nicht genau festmachen kann, woran das liegt. Durch den Mann im Vordergrund sieht man recht schnell, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit abspielt, aber dennoch habe ich durch die eher düstere Atmosphäre eine spannende Geschichte erwartet. Diese Erwartung wurde auch voll und ganz erfüllt, denn ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von historischen Romanen bzw. Büchern, deren Handlung sich in der Vergangenheit abspielt bin, konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Zu Beginn habe ich nicht sofort in die Handlung hinein gefunden. Das lag vor allem an Wolfgang Hohlbeins Schreibstil, welcher zum Teil sehr komplex ist. Es gab Sätze, die um die 8 Zeilen lang waren, was bei mir manchmal zu Verwirrung geführt hat, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil wirklich gut. Quinn, der Protagonist, war mir ziemlich schnell sympathisch, vor allem seine sarkastische Art fand ich toll und erfrischend. Was mich aber am allermeisten begeistert hat an dem Buch war die Unverhersehbarkeit. Ich konnte mir zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise denken, welche Richtung die Handlung einschlagen würde und schon gar nicht, wie das ganze ausgehen könnte. Die einzigen Kritikpunkte, die ich gefunden habe, waren einerseits die Verwirrung, aufgrund der langen Sätze und andererseits die Tatsache, dass der Klappentext nicht allzu gut zur Geschichte passte bzw. etwas in die Irre führt. Die Titanic kommt nur sehr am Rande vor und übernimmt eigentlich keine zentrale Rolle in der Handlung, wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes vermutet habe. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es euch wirklich empfehlen. Allerdings solltet ihr nichts gegen einen komplexen Schreibstil haben. 

Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren und ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch “Märchenmond”. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 40 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. (Quelle)






Kommentare:

  1. Hui na das klingt doch ganz gut! :)
    Respekt, 600 Seiten an einem Tag, wow! Das schaffe ich vielleicht in einer Woche ;)
    Ich habe das Buch auch, leider wurde es erstmal auf die Reise zu einer Leserunde geschickt, aber so bald es wieder hier ist, wird es gleich gelesen.

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  2. Gerade Samstag durfte ich dem großen Meister noch bei einer Lesung auf der Leipziger Buchmesse lauschen - und hab überlegt, ob ich mir das Buch kaufen soll. Ich hab manchmal auch so meine Probleme mit Hohlbeins Schreibstil. Doch Deine Meinung war sehr hilfreich - und ich setze das Buch jetzt doch auf meine Wunschliste

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  3. Klingt echt interessant! Tolle Rezi!♥

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  4. Schöne Rezi, aber ich werde das Buch wohl eher nicht lesen! Es sagt mir i-wie überhaupt nicht zu! :/

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  5. Puuh über 640 Seiten komplexe Sätze und Verwirrung, aber wenn die Spannung und die Story passt kann man da vllt drüber hinwegsehen. Am Sonntag hatte ich das Buch noch in der Hand, aber ich habe mich dann doch dagegen entschieden.

    LG Piglet ♥

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  6. Ich lese das Buch gerade und stimme dir vollkommen zu, was die langen und vor allem komplexen Sätze angeht :D Die Stimmung in dem Buch finde ich bis jetzt auch richtig schön düster!
    Lg, em <3

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