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Donnerstag, 1. Mai 2014

Rezension: Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit




Titel: Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
Autor: Josin L. McQuein
Verlag: Egmont INK (April 2014)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 352
Preis: ca. 15€ (D)
Alter: ---
Reihe: ?

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Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!

Das Cover finde ich gut, aber auch nicht überragend. Es passt allerdings sehr gut zur Geschichte, weshalb ich mich darüber jetzt nicht weiter auslassen möchte. Bevor ich anfing, das Buch zu lesen, war ich nicht sicher, was mich erwarten würde. Einerseits klang der Klappentext unheimlich ansprechend, aber andererseits hatte ich schon ein paar nur mittelmäßige oder sogar eher negative Rezensionen gelesen. Doch nach den ersten Seiten lösten sich alle Zweifel in Luft auf und ich hatte ein sehr gutes Gefühl. Alles begann sofort mit einer unglaublichen Spannung und ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Zu diesem Moment rechnete ich eigentlich ziemlich fest damit, dass mir das Buch gefallen würde. Die Charaktere waren mir leider trotzdem nicht besonders sympathisch, sie waren zum Teil wirklich seltsam und manchmal konnte ich ihre Entscheidungen kein Stück weit nachvollziehen. Dies fand ich wirklich total schade, denn der Anfang war so vielversprechend und auch die ganze Idee hinter der Geschichte war super. Sie war zwar vom Grundschema her nicht völlig neu, aber dennoch gab es einige Aspekte, die ich vorher noch nirgendwo gesehen bzw. gelesen hatte. Leider änderte das nichts an meiner immer geringer werdenden Lust, das Buch weiterzulesen. Vor allem der Mittelteil hat sich wirklich gezogen und ich musste mich zum Teil richtig durchkämpfen. Irgendwie plänkelte alles nur so vor sich hin und die Handlung wurde immer langweiliger. Nach dem gelungenen Auftakt wurde ich mehr und mehr enttäuscht. Gegen Ende nahm die Spannung dann zwar wieder zu, aber trotzdem konnte sie meine Meinung im Großen und Ganzen nicht mehr verändern. Nachdem auch der Schreibstil nichts mehr herausreißen konnte kann ich das Buch leider nur als mittelmäßig bezeichnen. Ich kann es euch leider nicht besonders empfehlen, auch wenn die Grundidee wirklich toll ist. 

Josin L. McQuein ist in Texas aufgewachsen und lebt heute mit drei verrückten Hunde-Ungetümen in einer beschaulichen Kleinstadt, in der Autobahnen und ein ständig verfügbarer Internetzugang noch immer reine Fantastik sind. Sich vorzustellen, dass die Welt in völliger Dunkelheit versinkt, fiel ihr deshalb erstaunlich leicht. (Quelle)



2,5 von 5


Herzlichen Dank an den Egmont Ink Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Samstag, 12. April 2014

Rezension: Sternschuppenträume




Titel: Sternschnuppenträume
Autor: Julie Leuze
Verlag: Egmont INK (April 2014)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 352
Preis: ca. 15€ (D)
Alter: ab 14 Jahren (meine Empfehlung)
Reihe: ---

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Als Svea den Kopf in den Nacken legt und in den sternenklaren Nachthimmel schaut, geschehen zwei Dinge, mit denen sie absolut nicht gerechnet hat. Erstens: Sie sieht eine Sternschnuppe, eine lange, strahlende, wunderschöne – eine, die Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Zweitens: Im nächsten Moment taucht Nick neben ihr auf. Nick sieht gut aus, ist charmant und wird ihr ganz bestimmt schon morgen das Herz brechen. Doch heute Nacht will Svea nicht an morgen denken. Sie will mit Nick Sternschnuppen zählen, eng umschlungen hier am Strand, bis es nichts mehr gibt außer ihnen beiden. Und vor allem will Svea nicht daran denken, dass es für sie und Nick keine Zukunft geben kann. Morgen wird die Welt wieder so sein wie vorher. Eine Welt ohne Nick. Oder etwa nicht?

Das Cover finde ich einfach nur wunderschön, eigentlich kann ich gar nicht viel dazu sagen. Es ist komplett in schwarz und weiß gehalten, nur die Schrift ist orange, was ich eine sehr schöne Idee finde. Die Abbildung auf dem Cover und besonders auch dessen Atmosphäre passt wunderbar zum Inhalt und obwohl ich normalerweise keine Personen auf dem Cover mag, finde ich dies hier gerade toll. Vor allem, da man nicht zu viel von den Gesichtern sieht, so dass man noch relativ frei in seiner eigenen Vorstellung ist. Da mir "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze, welches übrigens in keiner Verbindung zu diesem Buch steht, sehr gut gefallen hat, war mir von Anfang an klar, dass auch ihr neuestes Buch von mir gelesen werden muss. Als ich dann anfing zu lesen war ich zunächst skeptisch, denn zu Beginn der Geschichte waren mir weder Svea noch Nick sympathisch und irgendwie fand ich beide ziemlich blöd. Doch zum Glück hielt dieses Gefühl nicht lange an und sie wurden mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Die Seiten flogen nur so dahin, der Schreibstil war ein Traum und die ganze Handlung hätte nicht besser sein können. Ich konnte absolut keine weiteren Kritikpunkte an dem Buch finden und die Geschichte war einfach nur wundervoll. Sie war auf keinen Fall klischeehaft, sondern an einigen Stellen wirklich tiefgründig und auch Svea und Nick kamen absolut authentisch rüber. Sie beide haben zu Beginn der Handlung ein großes Geheimnis zu tragen, welches später nach und nach gelüftet wird. Hier fand ich es besonders schön, dass die aufgeworfenen Fragen erst nach und nach geklärt wurden und somit auch eine Spannung erzeugt wurde, die es mir unmöglich machte, das Buch auch nur einen Moment aus der Hand zu legen. Ich habe es dann tatsächlich auch in einem Rutsch durchgelesen und kann es euch allen nur empfehlen!

Julie Leuze wurde 1974 in Wiesbaden geboren. Als Kind lernte sie das bayerische Landleben kennen, als Jugendliche München und als Abiturientin Mr Right. Sie studierte in Konstanz (viel See, wenig Stress), bekam drei Kinder (viel Liebe, wenig Schlaf) und arbeitete als Journalistin (viel Lokalkultur, wenig Skandalöses). Seit sie zeitgleich ihre Hochsensibilität und ihre Leidenschaft fürs Romanschreiben entdeckte, verfasst sie mit großer Begeisterung Bücher für Erwachsene und Jugendliche.
Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Stuttgart. (Quelle: Verlag)




5 von 5


Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Montag, 17. März 2014

Rezension: Irondead




Titel: Irondead - Der zehnte Kreis
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Egmont INK (Februar 2014)
Einband: Broschierte Asgabe
Seitenanzahl: 640
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ---
Reihe: Irondead

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Der Bau der Titanic hält ganz Belfast in Atem. Privatdetektiv Quinn Devlin wird beauftragt, eine Diebstahlserie aufzuklären, die die Jungfernfahrt des größten Schiffes der Welt gefährdet. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf ein monströses eisernes Geschöpf, das ihn fast tötet. Noch ahnt er nicht, auf welchen Wahnsinn er sich eingelassen hat. Zusammen mit der geheimnisvollen Allison gerät er in verborgenen Tunneln unterhalb der Werft in einen Hinterhalt – und an Gegner, die sich jeder Vorstellungskraft entziehen…

Das Cover gefällt mir total gut, obwohl ich gar nicht genau festmachen kann, woran das liegt. Durch den Mann im Vordergrund sieht man recht schnell, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit abspielt, aber dennoch habe ich durch die eher düstere Atmosphäre eine spannende Geschichte erwartet. Diese Erwartung wurde auch voll und ganz erfüllt, denn ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von historischen Romanen bzw. Büchern, deren Handlung sich in der Vergangenheit abspielt bin, konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Zu Beginn habe ich nicht sofort in die Handlung hinein gefunden. Das lag vor allem an Wolfgang Hohlbeins Schreibstil, welcher zum Teil sehr komplex ist. Es gab Sätze, die um die 8 Zeilen lang waren, was bei mir manchmal zu Verwirrung geführt hat, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil wirklich gut. Quinn, der Protagonist, war mir ziemlich schnell sympathisch, vor allem seine sarkastische Art fand ich toll und erfrischend. Was mich aber am allermeisten begeistert hat an dem Buch war die Unverhersehbarkeit. Ich konnte mir zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise denken, welche Richtung die Handlung einschlagen würde und schon gar nicht, wie das ganze ausgehen könnte. Die einzigen Kritikpunkte, die ich gefunden habe, waren einerseits die Verwirrung, aufgrund der langen Sätze und andererseits die Tatsache, dass der Klappentext nicht allzu gut zur Geschichte passte bzw. etwas in die Irre führt. Die Titanic kommt nur sehr am Rande vor und übernimmt eigentlich keine zentrale Rolle in der Handlung, wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes vermutet habe. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es euch wirklich empfehlen. Allerdings solltet ihr nichts gegen einen komplexen Schreibstil haben. 

Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren und ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch “Märchenmond”. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 40 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. (Quelle)