Samstag, 17. Mai 2014

Rezension: Dark Destiny




Titel: Dark Destiny
Autor: Jennifer Benkau
Verlag: script5 (März 2013)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 464
Preis: ca. 19€ (D)
Alter: ---
Reihe: 
1. Dark Canopy
2. Dark Destiny

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Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance.

Das Cover hat mir wie auch das des ersten Bandes auf den ersten Blick eigentlich nichts besonders gut gefallen. Dennoch hat es etwas an sich, dass mich dann doch fasziniert hat. Es passt zur Handlung und auch zur Stimmung des Buches und vor allem passen die beiden Cover der zwei Bände unheimlich gut zueinander. Da es schon eine ganze Weile her ist, dass ich "Darc Canopy" gelesen habe wusste ich nicht mehr so genau, was bisher geschah, was ich etwas schade fand. Hier hätte ich einen kurzen Rückblick recht gut gefunden, denn in Band 1 geschieht wirklich einiges an Handlung, von dem ich wahrscheinlich nur noch die Hälfte wusste. Trotzdem habe ich schnell wieder in die Geschichte hinein gefunden, die Welt in der die Protagonistin Joy lebt war mir sofort wieder geläufig. Nachdem Neél am Ende von Band 1 gefangen genommen und sogar gefoltert wurde erfährt Joy nun, dass er gestorben ist. Doch niemand kann ihr sagen wie es geschah und so regt sich in Joy doch noch Hoffnung, dass Neél noch gar nicht gestorben sein könnte. Und so macht sie sich auf die Suche nach Antworten, die ihr keiner zu geben können scheint. Die Handlung fand ich wieder absolut gelungen, es gab keine einzige Stelle, die auch nur im entferntesten langweilig war. Die Spannung blieb die ganze Zeit über bestehen und ich habe das Buch schlussendlich auch in einem Rutsch gelesen. Joy war mir auf Anhieb wieder sehr sympathisch, ich konnte ihre Entscheidungen verstehen und nachvollziehen und auch wenn ich Neél nicht besonders gerne mochte war er mir doch nicht komplett unsympathisch. Jennifer Benkaus Schreibstil ist wirklich toll, sie versteht es den Leser zu fesseln und in den Bann der Geschichte zu ziehen. Nachdem ich das Buch beendet hatte war ich fast ein bisschen traurig, weil die Dilogie vorbei ist. Ich kann euch die Bücher unheimlich empfehlen, die Idee ist total toll und die Geschichte richtig spannend. 

Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und zwei Hunden inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. (Quelle)



5 von 5



Kommentare:

  1. Hach ich liebe diese beiden Bücher <3
    Habe sie relativ nacheinander gelesen und war so berührt und musste irgendwie am Schluss sogar etwas weinen, das passiert mir nicht oft ;)

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  2. Menno, die muss ich auch noch lesen! :(
    Tolle Rezi du Wildschwein! :P ♥

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