Dienstag, 12. April 2016

REZENSION - Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks



Titel: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks
Autor: Cynthia Hand
Verlag: Harper Collins (September 2015)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 304
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: ---

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Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich.
Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.

Das Cover finde ich einerseits sehr schön gestaltet, da mir die Farbauswahl gut gefällt und ich auch die besondere Schreibweise des Titels gefällt, welche passend zur Protagonistin Lexie mit mathematischen Zeichen und Zahlen geschrieben ist. Das Motiv mit dem Mädchen und der Pusteblume gefällt mir zwar prinzipiell auch, allerdings hätte ich es ohne das Gesicht schöner gefunden, da ich es gerade bei diesem Buch besser gefunden hätte wenn man sich die Protagonistin selbst vorstellen könnte. Ich habe mir das Buch vor einer ganzen Weile aufgrund des interessanten Klappentextes gekauft, welcher für mich nach einem tiefgründigen und besonderem Thema klang und ich auch die Leseprobe besonders aufgrund des Schreibstiles sehr schön fand. Das Buch ist abwechselnd als normale Erzählung und als Tagebucheintrag aufgebaut, da Lexie für ihren Therapeuten Tagebuch schreiben soll. Das fand ich sehr schön, da ich so viel von ihren Gefühlen mitbekommen konnte. Lexie war für mich eine wundervolle Protagonistin, welche den selbstbestimmten Tod ihres jüngeren Bruders, Tyler, verarbeiten muss. Ihre Gefühlslagen und Gedanken sind wunderbar geschildert und authentisch dargestellt und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Wie sie war ich hin und hergerissen zwischen der Wut auf Tyler, der sie und die, die ihn liebten allein gelassen hat und den Schuldgefühlen. Die Handlung war sehr gut ausgearbeitet und ging oftmals auch mehr in die Tiefe als ich erwartet hatte. Genauso wie die Charaktere wirkte sie absolut authentisch, was vermutlich auch daran liegt, dass sich der Bruder der Autorin ebenfalls das Leben genommen hat, wie sie im Nachwort schreibt. Die einzigen Stellen, die mir eher nicht so gut gefallen haben waren die, in denen Lexie mit ihrem Therapeuten Dave zusammen ist, weil mir ihre Beziehung einfach seltsam vorkam und nicht distanziert genug. Alle anderen Beziehungen allerdings sind Cynthia Hand meiner Meinung nach aber perfekt gelungen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es konnte mich wirklich fesseln. Bis zum Ende hin blieb eine gewisse Spannung und Neugier meinerseits bestehen, die letztendlich auch befriedigt wurde. Das Ende fand ich wirklich schön, denn es wird nicht alles aufgeklärt, was bei einem solchen Vorfall auch nicht möglich ist und dennoch konnte ich gut mit der Geschichte abschließen. Das Ende rundete alles wundervoll ab und ich konnte das Buch zufrieden zuklappen. Daher möchte ich es hier auch allen empfehlen, die ein wenig tiefgründigere Bücher mit ernsteren Themen mögen. Insgesamt fand ich das Buch wirklich toll und viel besser als erwartet. 

Die New York Times-Bestsellerautorin Cynthia Hand unterrichtete mehrere Jahre lang Kreatives Schreiben an der Pepperdine University nahe Los Angeles, bevor sie sich hauptsächlich dem Schreiben widmete. Vor kurzem ist sie mit ihrer Familie zurück in ihre Heimatstadt in Idaho gezogen, wo sie die klare Luft genießt und an neuen Romanen schreibt. (Quelle)




5 von 5

Montag, 11. April 2016

REZENSION - Ziemlich gute Gründe am leben zu bleiben



Titel: Ziemlich gute Gründe am leben zu bleiben
Autor: Matt Haig
Verlag: dtv
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 304
Preis: ca. € (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: ---

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Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet.

Meine insgesamte Meinung zu dem Buch ist sehr Zwiegestalten, ich weiß bin jetzt noch nicht so richtig, was ich davon halten soll. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, besonders die Schlichtheit mag ich gerne und mit der Schrift in Regenbogenfarben strahlt es nicht nur eine gewisse Schwere sondern auch Hoffnung aus. Ich fand, der Klappentext des Buches klang wirklich besonders und auch nach einer guten Erzählung zu einem wichtigen Thema in unserer Gesellschaft, deshalb wollte ich es auch unbedingt lesen. Als ich dann anfing zu lesen war ich zunächst absolut fasziniert und begeistert wie es dem Autor gelungen ist, die schwierigen und nicht fassbaren Gedanken und Gefühle eines depressiven Menschen in Worte zu fassen. Plötzlich wurden diese Gefühle anschaulicher. Das Buch ist in fünf Abschnitte gegliedert: Fallen, Landen, Aufstehen, Leben und Sein. Den ersten Abschnitt fand ich toll, er hat mich gefesselt und mich neugierig gemacht auf mehr. Die Beschreibungen waren authentisch und aussagekräftig. Der Schreibstil sehr schön, aber in meinen Augen doch um einiges anspruchsvoller als in den meisten anderen Büchern, weshalb das Buch definitiv keine leichte Kost für mich darstellte. Den zweiten Abschnitt mochte ich auch noch zum Großteil, zwar fand ich ihn nicht ganz so toll wie den ersten, aber die Seiten flogen immer noch nur so dahin. Dies änderte sich dann im dritten Abschnitt schlagartig. Von diesem Moment an musste ich mich beinahe durch das Buch hindurch kämpfen, ich hatte keine Lust weiterzulesen und zum Teil kam das Gefühl auf, einen nicht besonders guten Ratgeber zum Thema Depressionen in der Hand zu halten. Das fand ich unglaublich schade, denn was mich zu Beginn begeistern konnte schlug nun ins Gegenteil um. Alles war sehr langatmig und wirkte in die Länge gezogen, was nicht an der Handlung bzw. der Geschichte an sich lag - diese möchte und kann ich nicht bewerten, da sie auf einer wahren Begebenheit beruht und wahre Geschichten kann man nun einmal nicht beurteilen - sondern auch am Schreibstil und der Art der Beschreibungen, welche mir irgendwann zu auseinandergenommen vorkamen. Zu meiner Erleichterung wurde es im Laufe der nächsten beiden Abschnitte dann wieder deutlich besser. Es gab einige Bausteine im Buch, die ich sehr schön fand wie zum Beispiel eine Passage im Text, in dem Gründe zu Leben von verschiedenen Menschen standen. Solche Elemente fand ich richtig toll und besonders die Liste mit den Dingen, die Matt Haig inzwischen Freude bereitet haben hat es mir angetan. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich kann mir auch vorstellen, dass es den einen oder anderen zum Nachdenken über das eigene Leben verleiten wird, aber dennoch hatte ich mir ein wenig mehr davon erhofft. Somit kann ich leider nicht sagen, dass das Buch meine Erwartungen erfüllt hat, aber es war eine gute Erfahrung die Geschichte zu lesen. Empfehlen kann ich es denjenigen, die gerne mal etwas schwerere Kost lesen und sich für das Thema Depression interessieren, wobei mich das Buch definitiv nicht überzeugen konnte (obwohl ich zu denjenigen gehöre). Wer allerdings ein Buch sucht, das sich nicht beiseite legen lässt, wird wohl eher nicht zufrieden gestellt werden, denn an einigen Stellen musste ich mich wirklich durchkämpfen. 



2,5 von 5 


Danke an LovelyBooks und den Verlag für die Bereitstellung dieses Buches! 

Samstag, 9. April 2016

REZENSION - Silber, das dritte Buch der Träume


Titel: Silber - Das dritte Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Verlag: FJB (Oktober 2015)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 464
Preis: ca. 20€ (D)
Alter: ab 12 Jahren
Reihe: Silber-Trilogie
2. Das zweite Buch der Träume
3. Das dritte Buch der Träume

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Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut. Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …

Ehrlich gesagt haben mich die ersten zwei Bände der Trilogie zwar gefesselt und mir wirklich gut gefallen, aber wirklich umgehauen haben sie mich nicht. Das änderte sich allerdings mit diesem Finale. Obwohl ich das Cover dieses Mal wirklich nicht schön finde mochte ich den Inhalt unfassbar gerne. Während am Anfang noch alles beim Alten blieb und ich die Geschichte ähnlich gut wie in Band eins und zwei fand, konnte mich das Buch danach mehr und mehr überzeugen. Obwohl ich zu Beginn kaum noch etwas vom vorherigen Inhalt wusste, fand ich wieder in die Handlung hinein, welche von Seite zu Seite an Fahrt aufnahm. Die Spannung wurde meines Erachtens nach auch immer größer und ich wollte unbedingt wissen, wer Secrecy ist und wie es mit Liv, Henry, Grayson und dem Rest der Charaktere weitergeht. So kam es auch, dass ich das Buch letztendlich an nur zwei Tagen durchgelesen hatte, was sicherlich auch viel mit Kerstin Giers fantastischem Schreibstil zusammenhing, welcher sich richtig schön lesen lässt. Ohne zu einfach zu sein ist er leicht verstehbar und von der Stimmung her immer recht humorvoll. Die Idee, die hinter der Silber-Trilogie steckt hat mir richtig gut gefallen, denn die Welt der Träume ist für mich zumindest ein Thema, das ich so noch selten in einem Roman erlebt hatte. Die Blogeinträge der geheimnisvollen "Secrecy" lockerten das Buch wieder schön auf und es ist ein schöner und auch besonderer Aspekt, welcher mir gut gefallen hat. So blieb es nicht bei der einfachen Erzählung, sondern alles wurde authentischer und auch spannender. Einen weiteren großer Pluspunkt bei mir hat die Gestaltung innerhalb des Buches ausgemacht. Die Kapitelanfänge sind wunderschön gestaltet und vor allem sehr niedlich und trotzdem passend zur Geschichte. So etwas finde ich immer unheimlich toll - wenn die Gestaltung sich nicht nur auf das Äußere eines Buches beschränkt. Hinzu kamen dann natürlich auch noch die zahlreichen Charaktere. Obwohl es gar nicht mal so wenige waren kam ich bei ihnen kein einziges Mal durcheinander, weil jeder von ihnen einen einzigartigen Charakter hatte, den man einfach nicht verwechseln konnte. Zwar konnte mich niemand von ihnen so begeistern, dass er oder sie unter meine liebsten Protagonisten gekommen wäre, aber dennoch hatte jeder von ihnen etwas Sympathisches an sich, mit dem sie sich in mein Herz geschlichen haben. Besonders aufgefallen ist mir in diesem Buch auch Livs kleine Schwester Mia, die ich fast am allermeisten mochte. Schlussendlich kann ich nur sagen, dass mir dieser dritte Teil am besten von allen drei Bänden gefallen hat und ich kann ihn allen Silber-Lesern nur empfehlen. Auch die gesamte Trilogie bekommt eine klare Leseempfehlung von mir und ich fand sie sogar ein wenig besser als die Edelstein-Trilogie rund um Gwendolyn.

Kerstin Gier ist Bestsellerautorin und schreibt überaus erfolgreiche Bücher für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Leser lieben die Romane besonders für ihren einmaligen Witz, ihren unvergleichlichen Erzählton und ihre perfekte Mischung aus Humor, Romantik und Spannung. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Quelle)




4,5 von 5 




Mittwoch, 6. April 2016

Unicorn-Talk #4 - Wenn kleine Einhörner mit Milchzähnen singend über Trampoline hopsen und dabei ein Sudoku mit Justin Bieber lösen

Hallo. Okay Leute. Jetzt bitte ganz ruhig bleiben. Ich habe gerade festgestellt, dass der letzte Unicorn-Talk schon über ein Jahr her ist. Wer mir sagen kann, wie das passieren konnte - ich bin gespannt. Zum Glück bin ich in dieser Zeit weder an einem vergifteten Einhorn-Trank gestorben oder von einem Nilpferd erschlagen worden und deshalb heißt es jetzt: Willkommen zurück im knallbunten Unicornversum! Tretet ein und macht euch auf eine Ladung Müll gefasst. Bunten, glitzernden Müll, der euch in die Welt der Einhörner entführen soll. Und vielleicht versteckt sich zwischendurch auch mal was Sinnvolles. 


Thema Nummer Eins heute. Love yourself. 
(bei Desinteresse einfach überspringen)
Jetzt denken bestimmt alle direkt an Justin Bieber. Ich zugegebenermaßen auch. Und ich muss wirklich sagen, egal wie blöd ich ihn immer fand - mit diesem Lied konnte er sich sogar bei mir ein bisschen einschmeicheln. Und, liebt ihr euch auch schön selbst? Okay, das klingt ein wenig eingebildet und genau da liegt das Problem. Wer sich selbst toll findet und mag wird ziemlich schnell als eingebildet und arrogant abgestempelt. Gleichzeitig erzählen uns aber alle, dass wir uns selber lieben lernen sollen und so weiter und so fort. Ja, und was ist jetzt das richtige Denken? Ich habe das Gefühl, dass es mittlerweile bei vielen als cool gilt, wenn man in der Schule ein Bild malt wie ein 1A Künstler und sagt "Oh nein, das ist so hässlich. Ich kann nicht malen!" oder wenn Mädchen mit perfekter Figur jammern, wie fett sie sind. Denn die meisten wollen dann nur hören, wie toll sie doch sind. Und was ist mit den Menschen, die sich wirklich nicht hübsch finden und die wirklich unsicher sind in allem was sie tun? Die werden übergangen, weil die offensichtlich Schönen und Begabten alles Lob und Bestätigung einheimsen. 
Ich war mein ganzes Leben lang immer eine von denen, die still daneben saßen und ich fand ziemlich viel blöd was ich gemacht habe. Mit allem war ich unzufrieden und nichts war mir gut genug - egal was ich gemacht habe. 

Jetzt aber mal zu dem, was ich eigentlich mit dem Ganzen sagen will. Ihr dürft euch selbst mögen. Ihr dürft cool finden was ihr macht und wer ihr seid. Ihr dürft in den Spiegel schauen und euch denken, wie gut ihr ausseht. Ihr müsst nicht immer etwas finden, was euch nicht gefällt. Ich habe mich in den letzten Monaten sehr mit diesem Thema auseinandergesetzt und wisst ihr was? Ich bin selbstbewusster als je zuvor geworden. Weil ich nicht die Bestätigung anderer brauche nur um zu hören, wie schön mein Bild ist. Wenn es mir gefällt ist es schön und damit basta. Und wenn es hässlich ist, dann ist das eben so. Es ist meiner Meinung nach nicht schön alles toll zu machen und perfekt zu sein, aber hey - es ist toll ab und zu auch mal scheiße sein zu dürfen, etwas vermasseln zu dürfen. Ihr dürft auch mal blöd sein, auch mal hässlich aussehen und auch mal alles scheiße finden, inklusive euch selbst. Trotzdem seid ihr toll, so wie ihr seid. Und so lange ihr das nur ab und zu vergesst ist doch alles in Ordnung. 
"The only person you should try to be better than the person you were yesterday." Diesen Spruch habe ich in letzter Zeit oft gesehen. Überall geht es darum besser zu werden, immer besser und besser. Ich finde, es reicht schon so toll zu sein wie man ist. Wir müssen nicht immer danach streben besser zu sein als wir schon sind. Wie gesagt, ihr dürft auch mal scheiße sein. 




Und schon hopsen wir über den Regenbogen, direkt zum nächsten Thema. Habe ich schon erzählt, dass ich ein Lied entdeckt habe, das "Unicorns" heißt? Nein? Na dann haltet euch fest, es gibt tatsächlich ein Lied, das wohl nach mir benannt wurde. Oh, jetzt ist mein Geheimnis gelüftet, dass ich ein weltberühmter Popstar bin. Oder vielleicht heißt das Lied auch nur zufällig so - sucht euch die Variante aus, die ihr besser findet (ich empfehle allerdings die erste). 

Ich persönlich finde das Lied echt richtig toll und höre es auch echt oft. Vielleicht gefällt es euch ja auch - schließlich sind wir ja irgendwie alle Einhörner. 


Genau, das wars eigentlich auch schon zu dem Thema.




Wart ihr schon mal in einer Trampolinhalle? Ich bis vor ein paar Tagen auch nicht. Aber dann hat eine bei uns in der Nähe in Stuttgart eröffnet und wer musste da natürlich sofort hin? Richtig, ich. Also startete ich sportlich mit passender Kleidung zusammen mit meiner Schwester Palu und meinem Papa durch. In der Halle angekommen muss man sich erstmal ein paar sexy Trampolin-Stoppersocken kaufen bevor man loshopsen darf. Leider hat mich vorher keiner gewarnt, wie anstrengend Trampolinspringen ist. Also ich wusste, dass es anstrengend ist aber dass es SO anstrengend sein würde - nö, damit hab ich nicht gerechnet und so lag ich nach fünf motivierten Minuten völlig fertig auf dem Trampolin. Trotzdem war es richtig genial und besonders das Bungee-Trampolinspringen ist so Hammer. Und da können sogar die unbegabtesten einen Rückwärtssalto wagen. Wenn ich das sogar geschafft habe, ohne größere Verletzungen schafft ihr das auch.


Unter diesem Link könnt ihr mal nachschauen, ob es auch bei euch in der Nähe (bald) eine Trampolinhalle gibt:

trampolinhallen.de





Kennt ihr eigentlich auch dieses Gefühl, wenn ihr eigentlich richtig viele Ideen habt und euch trotzdem aus irgendeinem geheimnisvollen Grund langweilig ist? Okay, wenn nicht ist das jetzt peinlich. Nicht. Nö, mir ist hier nichts peinlich. Man darf nämlich auch mal Außenseiter sein (siehe Thema Eins). Auf jeden Fall gab es diese Situation bei mir in den letzten Wochen ziemlich oft, was damit geendet hat, dass ich...

1. meditativ auf meinem Schreibstischstuhl meine Runden gedreht habe und mich am Ende fast vor Schwindel übergeben musste, was dann nicht mehr so meditativ war
2. aufgestanden bin, um was Sinnvolles zu tun, gerade so vom Bett bis zu meinem Schreibtischstuhl gekommen bin und mich dann wieder hingesetzt habe und mit Punkt 1 weitergemacht habe
3. mir im Internet angeeignet habe, wie man den Puls misst und mich bemüht habe möglichst ruhig zu sitzen und mir dabei den Puls zu messen und dabei die Luft angehalten habe und dann fast erstickt bin (puh, zu viele unds)
4. mich gefragt habe, warum eigentlich alle anderen immer irgendwas machen während ich nur Punkt 1, 2 oder 3 praktiziert habe

Bitte sagt, dass ihr sowas auch kennt. Falls ja könnt ihr mir ja mal eure Ideen mitteilen, was man in einer solchen Situation ähnlich Sinnvolles tun könnte.




 +  =

Oh, mir fällt gerade ein. (Im Ernst, das schreibe ich nicht nur, sondern das ist mir ganz echt gerade eingefallen.) Ich habe tatsächlich auch was Produktives getan in den letzten Tagen. Und ich verwende hier gerade bewusst nicht das Wort sinnvoll, weil wohl der ein oder andere Mitbürger meine Zeit als nicht extrem sinnvoll genutzt empfinden würde. Ich habe nämlich... Trommelwirbel... ein Bücher-Sudoku erstellt! Wer meinen Blog schon etwas sehr viel länger verfolgt hat vielleicht damals, vor langer Zeit als ich noch nicht vom Einhornwahn befallen war, diesen Post hier gelesen, in dem es um ein selbstgebasteltes Bücher-Sudoku ging. Hahaha ich habe gerade festgestellt, dass ich ein extra Label DIY habe. Und dazu genau einen Post geschrieben habe.


Weil viele die Idee zwar gut, aber sehr aufwändig fanden, habe ich mich jetzt um eine einfachere Version gekümmert. Nämlich eine Vorlage, die ihr euch ganz einfach hier herunterladen und ausdrucken könnt. Ihr müsst dann nur noch ein paar Buchcover ausschneiden und schon könnt ihr ein Sudoku mal ein bisschen anders lösen. Ich bin dabei, noch weitere fertig zu machen, aber das erste zum Thema "Thriller" könnt ihr hier finden und ausdrucken:

Thriller-Bücher-Sudoku

Ich würde ich total freuen, wenn ihr mir eine kurze Rückmeldung gibt, wie ihr sowas findet und ob ich in Zukunft mehr "Bücherrätsel" erstellen soll - mir macht das total Spaß und ich finde, es ist eigentlich eine ganz interessante Idee.


Und jetzt noch kurz was zu Vorgeschichte des Büchersudokus:
Mein alter Laptop, der inzwischen fast 6 Jahre alt ist, hat langsam aber sicher seinen Geist aufgegeben, was heißt, dass er zum Neustarten über 4 Stunden gebraucht hat und das Internet zum Laden einer Seite auch noch zehn Minuten gebraucht hat. Somit stand ich vor der kostspieligen Aufgabe, mir einen neuen bloggerfreundlichen Laptop zuzulegen und nachdem mir wieder eingefallen ist, dass ich noch ein längst vergessenes Sparbuch habe und auch noch Geld von meiner Konfirmation vor mittlerweile vier Jahren meine Bücherkaufräusche überlebt hat, habe ich mich dann für ein MacBookPro entschieden und mich somit in die Pleite gestürzt. Das ist aber eigentlich nebensächlich, denn als Windows-User wie ich davor immer einer war, musste ich mich erstmal in die "Office"-Programme von Apple einarbeiten. Mit dem Erstellen einer Tabelle hab ich mich schon ziemlich schwer getan und bis ich mal den Grundriss des Sudoku hatte war bestimmt eine Stunde vergangen. Ich habe also einiges durchgemacht - nur für euch. Nachdem mein Kopf so stark geraucht hat. dass ich nichts mehr sehen konnte - also fast - entstand dann irgendwann doch ein passables Sudoku und das ohne dass mein neuer Laptop in Schweiß und Tränen ertrunken ist.
Danke, jetzt könnt ihr applaudieren. Was man nicht alles für sein Blog-Baby tut...




Kommen wir auch schon zum horrormäßigsten Thema dieses Posts. Der Zahnarztgeschichte. Und, bekommt ihr schon Angst? Ja? Braucht ihr nicht, eigentlich hat die Geschichte überhaupt nichts mit Horror zu tun - das war nur eine der seltenen Übertreibungen in einem Unidorn-Talk. 
Genau, uniDorn. Eine ganz neue Ära meines Rechtschreibtalents hat begonnen. Oder handelt es sich dabei etwa um einen Zwei mit genau einem Dorn? Wer weiß, wer weiß. 


Totzdem muss ich die Geschichte kurz erzählen, um abzuchecken, ob ich das einzigste Wesen auf diesem Planeten bin, das mit sowas zu kämpfen hat. Und zwar beginnt alles schon vor einigen Jahren, als ich mit 14 Jahren immer noch stolze 8 Milchzähne hatte, die sich in meinem Gebiss so wohlfühlten, dass sie sich einfach nicht aus dem Staub machen wollten. Dann, eines schönen Tages (eigentlich hat es geregnet), habe ich also auf eine kleine Minipizza gebissen und es krachte. Ich hatte es tatsächlich geschafft meinen Zahn in dutzende Einzelteile zersplittern zu lassen. Komplizierter wurde die Sache dadurch, dass ich erstens keinen Zahnarzt mehr hatte seit ich bei dem für Kinder rausgeflogen war und zweitens meine Panik vor Zahnärzten mit jeder Minute meines Lebens neue Dimensionen annahm. Beim Zahnarzt angekommen, den meine Mutter schon getestet hatte, fing ich mit einem leicht peinlichen Theater an. Ich hab mich richtig schön reingesteigert, was damit endete dass mir der Arzt empfahl aufgrund der Show die ich dort abgezogen hatte zu einem Therapeuten zu gehen. Ups. Jetzt, heute - 3 Jahre älter, 4 weitere gesplitterte Milchzähne und noch ein paar normal ausgefallene später - saß ich dieses Mal richtig gelassen (Übung macht den Meister) wieder auf dem Zahnarztstuhl und wisst ihr was mir mitgeteilt wurde? Dass ich immer noch zwei Milchzähne habe. Oh ja, ich werde wohl auch noch an meinem fünfzigsten Geburtstag mit Milchzähnen dasitzen. Bitte, bitte, bitte sagt mir, dass es da draußen noch mehr Menschen oder wenigstens Einhörner gibt, die sich auch noch in einem höheren Alter als 12 mit Baby-Zähnchen rumschlagen müssen? 




Und noch eine Frage an euch: Passiert euch das auch manchmal, dass euch die Leute anschauen als kämt ihr von einem anderen Planeten, wenn ihr sagt, dass Lesen euer Hobby ist? Mir passiert das nämlich ziemlich häufig und viele denken dann glaub ich, dass ich in Wahrheit hobbylos bin und nur deshalb sage, dass ich gerne lese. Wobei das hauptsächlich bei Normalsterblichen meines Alters vorkommt, denn Erwachsene finden das meistens unfassbar cool und würdigen mich als Vorbild für die ganze Generation für heute. Das habe ich auch vor einiger Zeit festgestellt als ich nach ein paar Wochen im Krankenhaus mit über 30 Büchern mein Zimmer dort teilte und der Chefarzt mir versicherte, dass er mich aufgrund meines Bücherwahns nie vergessen würde. Na, wenigstens findet mich irgendjemand cool bzw findet das was ich mache cool. Auch wenn es natürlich etwas schöner wäre wenn diese Menschen nicht über 50 wären. 




Jetzt sag ich auch schon - okay eher endlich - tschüss. Ich hoffe, euch hat der Unicorn-Talk (diese blöde Autokorrektur macht aus Unicorn immer uniDorn) nach der ewigen Pause gefallen. Wenn ja würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen und wenn nicht auch, weil ihr mir dann sagen könntet was ich verbessern sollte. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag oder eine schöne Nacht wenn ihr diesen Post gerade abends lest. 

Bis bald, meine liebsten Unicorns (und natürlich auch Unidorns). 

Eure lesesüchtige Livi mit dem Horn. 



Dienstag, 5. April 2016

TAG - Books until the End

Hallo meine süßen Regenbogen-Einhörner, 

heute gibt es seit ewiger Zeit mal wieder einen Tag von mir und das obwohl ich nicht einmal getagt wurde. Aber ich habe ihn jetzt schon auf mehreren Blogs gesehen und fand die Fragen und die Idee wirklich spannend. Deshalb habe ich mich einfach mal selbst getaggt und mache den Tag jetzt einfach auch. 

Es es geht darum, dass ein Asteroid auf der Erde, genau im atlantischen Ozean, einschlägt. Das Wasser bäumt sich auf und versenkt einfach diverse Kontinente. Eigentlich liegt alles unter Wasser mit der Ausnahme von ein paar Gebirgsketten. Es wurden vorsorglich Bunker gebaut und in einen davon sollt ihr nun mit euren (Lieben) einziehen. Da ihr einen besonders kühlen Kopf bewahrt, werdet ihr als Oberhaupt eurer Bunkerkolonie ausgewählt und dürft somit die wichtigsten Entscheidungen treffen.

DER EINZUG

1. Welche 10 Bücher/Buchreihen nimmst du mit in den Bunker, um sie für die Nachwelt zu sichern? (Die Regierung hat die wichtigsten literarischen Werke bereits gerettet. Ihr sollt euch um die Unterhaltungsliteratur kümmern.)

Ich gehe jetzt mal schwer davon aus, dass Harry Potter unter die wichtigste literarischen Werke gehört und schon gerettet wurde. 
1. Wie viel Leben passt in eine Tüte? von Donna Freitas weil es einfach das beste Buch der Welt ist
2. Pretty Little Liars von Sara Shepherd damit nicht nur die Serie überlebt, die einfach nicht an die Bücher heran kommt
3. Night School von C.J. Daugherty weil man da einfach nicht aufhören kann zu lesen und die Zeit im Flug vergeht
4. Godspeed von Beth Revis einfach weil ich die Idee so genial finde
5. Gated von Amy Christine Parker damit niemand auf die Idee kommt, eine Sekte zu gründen
6. Ich kam, sah und intubierte von Falk Stirkat damit die Nachwelt auch mal Lachen kann
7. Selection von Kiera Dass damit alle sehen können, was in unserer Welt so gehypt wurde
8. Die Geschichte von Blue von Solomonica de Winter weil es so ein unfassbar besonderes und tiefgründiges Buch ist
9. Gossip Girl von Cecily de Siegesar damit auch leichte Lektüre für Zwischendurch überlebt, die trotzdem richtig fesselnd ist
10. Die Macht des Schmetterlings von Matt Dickinson weil die Thematik in jeder Nachwelt wichtig sein wird


2. Du darfst 5 Buchcharaktere aussuchen, die mit dir in den Bunker ziehen, wen nimmst du mit und warum?

1. Rose aus Wie viel Leben passt in eine Tüte? Einfach weil sie so eine tolle und starke Person ist und alles mit mir durchstehen würde.
2. Will aus Wie viel Leben passt in eine Tüte? Weil er der absolut beste männliche Charakter ist, den die Buchwelt je gesehen hat und immer für mich da wäre. 
3. Jette aus den Jette-Thrillern weil sie immer einen klaren Kopf behält und immer mithilfe von logischem Überlegen eine Lösung finden würde
4. Hermine aus Harry Potter weil sie für alles eine Lösung finden würde, weil sie einfach so unheimlich viel weiß
5. Lyla aus Gated weil sie sich schon einige Male mit dem Leben im Bunker befasst hat



3. Welcher Buchcharakter würde auf keinen Fall einen Platz in deinem Bunker bekommen?

Kylie aus Shadow Falls Camp weil sie so ziemlich der nervigste Mensch ist, dem ich jemals in einem Buch begegnet bin und sie ohne Unterbrechung herum jammern würde




DAS LEBEN IM BUNKER


4. Wehmütig denkst du an deine ungelesenen Bücher, die du zurückgelassen hast. Um welche drei Bücher deinen SuBs tut es dir am meisten leid, das du sie noch nicht gelesen hast?

1. Das Lied von Eis und Feuer
2. Raum
3. die nächsten Teile von Pretty Little Liars


5. Nach einigen Wochen im Bunker ist die Stimmung gedrückt, welches Buch würde dich immer wieder aufmuntern?

Ich kam, sah und intubierte von Falk Stirkat weil es einfach so lustig und schön ist


6. Die Ofenanzünder gehen euch aus, welche 3 Bücher aus deinem Regal könntest du am ehesten um ein paar Streifen erleichtern?

1. Selection von Kiera Cass - hier würde ich die nervigen America-Szenen verbrennen
2. The fault in our stars von John Green - ich würde das Ende verbrennen
3. Dann bin ich eben weg von Celine Feher - ich würde all die tausend unrealistischen Stellen verbrennen


7. Immer die gleichen Menschen im Bunker um sich zu haben, kann anstrengend werden. Mit welchen Charakter könntest du es am längsten aushalten?

Rose und Will


8. Bei welchem Charakter würden schon nach kurzer Zeit die Fetzen fliegen?

Gleiche Antwort wie oben - Kylie aus dem Shadow Falls Camp 




DER WIEDERAUFBAU


9. In der neuen Welt ist von nun an alles möglich, nenne eine Fähigkeit eines Buchcharakters, die du gern hättest, um die neue Welt aufzubauen und/oder um damit eine andere/bessere Welt zu schaffen.

Ich hätte gerne Sarahs (aus Blink of Time) Fähigkeit die Realität zu wechseln weil ich dann einfach so lange eine suchen würde, wo die Welt gut ist


10. Welcher Welt/ welchem System aus einem Buch soll die neue Welt auf keinen Fall ähneln?

Da gibt es so viele... Die Tribute von Panem, Divergent...


11. Du darfst dir einen Autor aussuchen, der über den Weltuntergang, die Zeit im Bunker und den Wiederaufbau schreibt. Wer sollte es sein?

Ich glaube Rainer Wekwerth könnte das gut. 



WEITERE BUNKEROBERHÄUPTER

Binzi von BinzisBücher
Jenny von BooksDreams
Palu von SweetBirds
Kitty von MyBooksParadise
Leslie von LeFaBook
Lea von Strawberrybooks

und alle die noch Lust haben




Montag, 4. April 2016

REZENSION - Blink of Time



Titel: Blink of Time
Autor: Rainer Wekwerth
Verlag: Arena (Mai 2015)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 310
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ab 12 Jahren
Reihe: ---

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Sarah Layken flieht vor der Realität - doch vor welcher?
Ein Junge will ihr helfen - doch woher weiß er von ihrem Problem?
Kein Leben ist wie das andere - doch welches ist das richtige?

Um das richtige Leben zu finden, um ihre Liebe wiederzutreffen, um ihren Bruder vor einem Unglück zu bewahren, muss Sarah Layken die gleiche Situation wieder und wieder durchleben. Sie kann sich immer wieder für ein neues Leben entscheiden, aber sie kennt vorher niemals den Preis, den sie dafür bezahlen muss.

Als ich gesehen habe, dass Rainer Wekwerth, den ich bereits von der Labyrinth-Trilogie kannte, ein neues Buch herausgebracht hat, spielten Cover und Klappentext zunächst keine Rolle was meine Kaufentscheidung anging. Nachdem ich das Buch dann aber in den Händen hielt fand ich beides wirklich ansprechend. Das Cover ist nicht perfekt, aber ich mag es im Grunde sehr gerne, weil es zwar nicht zu aufgeregt, aber auch nicht langweilig aussieht. Den Klappentext fand ich zwar auch interessant, aber alleine er hätte mich nicht unbedingt zum Kauf gebracht. Nachdem "Blink of Time" seit mehreren Monaten auf meinem SuB lag, hatte ich jetzt plötzlich große Lust darauf und habe es mittlerweile in einem Tag komplett durchgelesen. Der Anfang konnte bei mir noch nicht so gut punkten, denn die Protagonistin Sarah war mir weitgehend unsympathisch, weil sie mir einfach zu übertrieben und möchtegern-cool war. Was mich zu Beginn auch ein wenig störte waren die Beschreibungen von Sarah und Josh, die mir zum Teil zu kitschig vorkamen. Nachdem ich mich aber durch die ersten hundert Seiten gelesen hatte, nahm die Handlung immer mehr an Fahrt auf und die Spannung nahm rapide zu. Auch die Idee gefiel mir inzwischen besser, welche ich am Anfang ehrlich gesagt nicht besonders außergewöhnlich fand. Sarah und Josh wurden mir auch schnell sympathischer und wuchsen mir mit der Zeit sehr ans Herz. Ich fieberte die ganze Zeit über mit ihnen mit und war immer wieder gespannt auf die nächste Realität der beiden. Womit wir auch direkt an meinem nächsten Pluspunkt angekommen wären - den Realitäten, die die beiden Protagonisten im Laufe der Geschichte kennenlernen. Es ist Rainer Wekwerth mit seinem tollen und trotzdem einfachen Schreibstil perfekt gelungen, diese auszuarbeiten und authentisch darzustellen. Auch wenn hierbei nichts richtig spektakulär war, haben mich die Realitäten zunehmend fasziniert und ich habe mir auch überlegt, wie ich in ihnen zurechtkommen würde. Was mir manchmal ein wenig zu viel war, war die Liebesgeschichte im Buch, auf die ich zu einem gewissen Teil gut hätte verzichten können. Und auch das Ende fand ich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich hätte mir auf jeden Fall mehr Informationen und Antworten gewünscht, denn das Ganze war sehr offen gehalten. Trotzdem fand ich den Schluss keinesfalls schlecht, nur eben auch nicht wie ich es gerne hätte. Für mich war "Blink of Time" ein toller Zeitvertreib mit definitiv stärkerer zweiten Hälfte, die allerdings der Labyrinth-Trilogie von Rainer Wekwerth nicht ganz das Wasser reichen kann. Dazu fehlte mir die Spannung und Genialität der Handlung im ersten Drittel des Buches, was ich sehr schade fand. Dennoch konnte ich die Geschichte mit einem sehr zufriedenen Gefühl beenden und die Spannung in der letzten Hälfte hat mich das Buch letztendlich auch an nur einem Tag durchlesen lassen. Ich kann es jedem empfehlen, der ein wenig fantastisch angehauchte Bücher mag und nicht direkt eine riesige Spannung erwartet. 


Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. (Quelle)


4 von 5 Wolken


Sonntag, 3. April 2016

Rezension ♥ Die rote Königin



Titel: Die rote Königin
Autor: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen (Mai 2015)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 512
Preis: ca. 20€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Die Farben des Blutes
1. Die rote Königin
2. Gläsernes Schwert


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Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …

Nachdem ich eigentlich nicht vorhatte, das Buch zu lesen, bekam ich auf der Frankfurter Buchmesse die Gelegenheit, das Buch zu kaufen und gleich signieren zu lassen und weil die Autorin unheimlich lieb war, wollte ich die Reihe unbedingt sofort lesen. Ich habe mir zum ersten Mal den Klappentext durchgelesen und dieser trug auch mit dazu bei, dass ich das Buch gekauft habe. Das Cover hingegen war eher einer der Gründe, warum ich zuvor immer daran vorbeigegangen war. Mir gefällt es leider überhaupt nicht, obwohl ich nicht konkret benennen kann, was ich daran so gar nicht schön finde. Als ich dann anfing zu lesen, war ich sehr überrascht von der Geschichte, denn der Einstieg war direkt total spannend und ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Die Welt, die Victoria Aveyard erschaffen hat, hat mir richtig gut gefallen und auch die weitere Handlung im Verlauf wies für mich keinerlei Mängel auf. Sie blieb wirklich durchgängig spannend und von der Grundidee dahinter war ich ebenfalls begeistert. Ich habe mich andauernd gefragt, wem ich nun trauen kann und wem nicht und vor allem, wollte ich wissen, wie die Geschichte weiter- und ausgeht. Mare war mir zu Beginn direkt sympathisch und ich war besonders froh, dass es bei ihr im Kopf nicht ununterbrochen um einen genialen tollen Typ ging, sondern gut durchmischt um Liebe, Rebellion und Neugier gegenüber der neuen Situation, mit der sie sich auseinandersetzen muss. Bei den beiden Prinzen Cal und Maven war ich mir ziemlich unsicher, was ich von ihnen halten sollte. Einerseits mochte ich beide total gerne, aber andererseits war ich auch immer ziemlich misstrauisch, weil sie sich zum Teil etwas merkwürdig und unerwartet verhielten. Nachdem ich vom unglaublich tollen Schreibstil der Autorin nur so durch das Buch geschleudert wurde, kam ich auch schon am Ende der Geschichte des ersten Bandes an, welches mir leider nicht ganz so gut gefallen hat. Mir war es ein wenig zu viel Showdown und daher wirkte es im Vergleich zum restlichen Buch zu überladen. Trotzdem freue ich mich schon jetzt sehr auf den zweiten Band und kann euch das Buch nur empfehlen. Ich fand es absolut toll!


4 von 5 Wolken


Samstag, 2. April 2016

SUB-VOTING - April 2016

Hallo ihr süßen Einhörner, 

nachdem ich seit kurzem wieder total im Lesefieber bin und auf einige Bücher auf meinem SuB auch richtig Lust bekommen habe, dachte ich mir, es wäre mal wieder Zeit für ein SuB-Voting. Ich kann mich nämlich überhaupt nicht entscheiden mit welchem der Bücher ich loslegen soll. Ich würde mich total freuen, wenn ihr euch kurz Zeit nehmt und eure Empfehlungen in die Kommentare schreibt. Mit welchem Buch soll ich loslegen? 

Für mehr Informationen könnt ihr einfach auf das jeweilige Cover klicken. 


            

        



Freitag, 1. April 2016

THINGS I WANT TO DO IN LIFE - Book Edition

Hallo meine lieben Unicorns, 

ich bin gerade dabei für mich eine Liste zu erstellen mit Dingen, die ich in meinem Leben bzw. in den nächsten Monaten tun und erleben möchte. Darauf stehen einerseits eher "normale" Dinge, aber auch einiges buchisches. Und genau diese Dinge möchte ich heute gerne mit euch teilen und wenn ihr Lust habt könnt ihr ja auch sehr gerne mal so eine Liste erstellen - falls ihr das tut würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir den Link zukommen lasst oder mir eure Liste per Instagram (hier) oder Mail (liviliest@gmail.com) schickt. Den Banner dürft ihr natürlich gerne verwenden. 





1) Einmal quer durch Deutschland fahren und dabei in jeden Buchladen auf dem Weg gehen
2) Nach Amerika auf eine Buchmesse gehen 
3) Eine Lesenacht machen und dabei bis morgens wachbleiben und lesen
4) Donna Freitas, die Autorin von "Wie viel Leben passt in eine Tüte?" treffen
5) Ein Buch schreiben und an einen Verlag schicken
6) Einen einwöchigen Lesemarathon machen und dabei mindestens 10 Bücher lesen
7) Einmal von allen Büchern in meinem Regal sagen können, dass ich sie gelesen habe
8) Eine Buch-Party feiern, auf die nur Buchblogger und Büchersuchtis eingeladen sind
9) Einen Kuchen in Form eines aufgeschlagenen Buches backen
10) In einem Buchladen übernachten



Was möchtet ihr noch buchisches in eurem Leben machen?
Ich freue mich auf eure Ideen!




Donnerstag, 31. März 2016

NEW BOOKS

Hallo meine Lieben, 

heute gibt es nur einen kleinen spontanen Post von mir, weil gerade ein Buch bei mir angekommen ist und ich auch gestern einen Neuzugang verzeichnen konnte. Bevor ich loslege, möchte ich euch aber nochmal an mein Gewinnspiel zum Bloggeburtstag (hier) erinnern.

Jetzt aber zu den beiden neuen Büchern, die bei mir angekommen sind: 
Man sieht sie irgendwie echt schlecht, weil beide Cover weiß sind, aber was solls. 

 

111 Gründe, Arzt zu sein habe ich mir bestellt, weil ich schon ein Buch von Falk Stirkat gelesen habe (Ich kam, sah und intubierte) und es mir wirklich gut gefallen hat. Außerdem möchte ich später selbst Ärztin werden weswegen mich die Thematik sehr interessiert. 

Ziemlich gute Gründe, am leben zu bleiben habe ich bei LovelyBooks für eine Leserunde gewonnen und mich hat der Titel und Klappentext sehr neugierig gemacht. Ich erwarte mir davon ein paar Anregungen was alles schön ist im Leben, was ich wirklich toll fände. 

Außerdem kam mit dem ersten Buch auch die 11. Staffel von Greys Anatom an, worüber ich ebenfalls unfassbar glücklich bin! 


Was gab es bei euch in den letzten Tagen für Neuzugänge und kennt ihr eines der Bücher? Und was sind eure liebsten Serien?