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Dienstag, 17. Januar 2017

REZENSION - All the pretty lies (1): Erkenne mich




Titel: All the pretty lies - Erkenne mich
Autor: M. Leighton
Verlag: Heyne (November 2016)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Preis: ca. 10€ (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: All the pretty lies
1. Erkenne mich
2. Befreie mich
3. Liebe mich (März 2017)

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Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen?


Die Farbgebung des Covers finde ich wirklich sehr schön und auch deswegen hat mich das Buch direkt angesprungen obwohl ich kein großer Fan dieser typischen Young-bzw New Adult Cover mit ihr und ihm in verführerischer Pose bin. Da mir aber das Gesamtpaket der Gestaltung trotzdem gut gefallen hat und auch der Klappentext nach guter Unterhaltung klang wollte ich das Buch gerne lesen. Ich erwartete nichts weltbewegendes sondern einfach eine kurzweilige und spannende Geschichte für zwischendurch und genau das wurde mir hier auch geboten. Die Protagonistin Sloane ist gerade 21 Jahre alt und somit volljährig geworden. Für sie bedeutet das endlich Freiheit denn ihr Vater und ihre drei älteren Brüder sind allesamt Polizisten und hüten Sloane seit dem Tod ihrer Mutter wie ihren Augapfel. So landet Sloane in einem Tattoostudio wo sie auf Hemd trifft. Sloane war mir die ganze Zeit über sehr sympathisch. Auch wenn sie definitiv kein besonders außergewöhnlicher Charakter war mochte ich sie und konnte ihre Gedanken und Handlungen vor allem im Vergleich zu ähnlichen Büchern sehr gut nachvollziehen. Hemi mochte ich zu Beginn nicht wirklich und auch bis ganz zum Schluss wurde ich nicht so richtig warm mit ihm. Er war eben der typische heiße Typ mit dunklem Geheimnis, aber das war für mich auch okay. Nachdem ich die ersten 100 Seiten nicht ganz so fesselnd fand, weil die Handlung in diesem Abschnitt für mich eher so vor sich hin plänkelte wurde die Geschichte in meinen Augen danach immer spannender. Ab diesem Punkt habe ich dann die restlichen Seiten in einem Rutsch gelesen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, was nun hinter Hemis Geheimnis steckt und was das ganze mit Sloane zu tun hat. Richtig toll fand ich auch, dass es nicht dauernd Streit und darauf folgende Versöhnungen gab und mir die Handlung somit deutlich besser als bei anderen Büchern gefallen hat und sie mich fast nie genervt hat. Der Schreibstil war gut, nicht außergewöhnlich aber er ließ sich gut lesen und stoppte an keiner Stelle den Lesefluss. Insgesamt würde ich das Buch als "unterhaltsame Lektüre für zwischendurch" bezeichnen, die ich als solche auch weiterempfehlen würde. Tiefgründige Charaktere oder eine einzigartige Story wird man hier nicht finden, aber die Geschichte ist sehr kurzweilig, ich hatte Spaß beim Lesen und werde mir bestimmt auch noch die weiteren Bände zulegen, die sich dann allerdings (soweit ich weiß) um andere Protagonisten drehen.

Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat bereits 13 Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen – eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen. (Quelle: Verlagshomepage Heyne)


            

3 von 5



Ein ganz herzliches Dankeschön an den Heyne-Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Sonntag, 15. Januar 2017

REZENSION - Young Elites. Die Gemeinschaft der Dolche




Titel: Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe (Januar 2017)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 416
Preis: ca. 19€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Young Elites
1. Die Gemeinschaft der Dolche
2. Das Bündnis der Rosen (Herbst 2017)

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Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...

Das Cover finde ich einfach nur toll, obwohl mir ähnliche Cover oft nicht gefallen. Dieses hier hat aber etwas an sich das irgendwie total anziehend und cool ist und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die weiteren Bände. Der Klappentext hat mich zunächst gar nicht so sehr angesprochen, ich fand ihn ganz interessant, aber das Ganze klang für mich nicht nach einem absoluten Must-Read. Trotzdem wollte ich das Buch gerne lesen, denn die Legend-Trilogie von Marie Lu hat mir wahnsinnig gut gefallen. Als mich das Buch dann überraschend erreichte wurde ich dann vollends überzeugt und im Endeffekt habe ich das Buch an einem einzigen Tag durchgelesen oder besser gesagt: ich habe es durchgesuchtet. Vom ersten Moment an konnte mich Marie Lu mit ihrem Schreibstil wieder komplett begeistern und die Geschichte gefiel mir viel besser als erwartet. Die Welt ist zwar einer Fantasie entsprungen, es gibt besondere Gaben und alles was zu einem Fantasy-Roman dazugehört, aber trotz allem war die Handlung nicht zu abgedreht und wirkte authentisch. Zur Handlung an sich möchte ich gar nicht allzu viel sagen, da ich nichts vorweg nehmen möchte, aber ich kann sagen: ich fand sie absolut super fantastisch! Schon nach ein paar wenigen Seiten nahm die Spannung immer mehr zu und hielt sich bis zur letzten Seite. Ich war gefesselt von den Geschehnissen rund um Adelina und konnte nicht aufhören weiterzulesen. Es gibt keinen einzigen Moment der auch nur annähernd langweilig war und überraschende Wendungen haben mich dauerhaft in Atem gehalten. Die Protagonistin, Adelina, an sich mochte ich nach einiger Zeit auch sehr gerne. Am Anfang brauchte ich zugegebenermaßen meine Zeit um mit ihr warm zu werden und sie auch ein wenig zu "durchschauen", aber dann fand ich sie richtig klasse! Besonders gefallen hat mir an ihr, dass sie eben alles andere als die typische Protagonistin war und durchaus düstere Seiten hat. Sie ist alles andere als das unscheinbare nette Mädchen von nebenan wie man es aus dutzenden Büchern kennt. Genauso wie all die anderen Charaktere, die ihr ebenfalls besser selbst kennenlernen solltet, war sie etwas besonderes und irgendwie total cool. Das einzige was mich dann aus meiner Begeisterung herausgerissen hat war der Epilog, aber dazu werde ich nicht mehr sagen und diese paar Seiten waren auch nicht so schlecht, dass ich deshalb das Buch abwerten würde. Deshalb kann ich nur eine klare Empfehlung an alle aussprechen, die im Fantasy-Genre unterwegs sind. Der erste Teil von "Young Elites" hat mich mehr als positiv überrascht und komplett überzeugt und ich kann es kaum abwarten bis im Herbst endlich der zweite Teil erscheinen wird!

Marie Lu, Autorin der Bestseller-Trilogie Legend, wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie bei den Disney Interactive Studios, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Ihre wenige Freizeit verbringt sie mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen. (Quelle: Verlagshomepage Loewe)




5 von 5



Ein riesengroßes Dankeschön geht an den Loewe-Verlag für dieses überraschende Rezensionsexemplar!

Sonntag, 30. Oktober 2016

REZENSION - Little Secrets: Lügen unter Freunden




Titel: Little Secrets - Lügen unter Freunden
Autor: M.G. Reyes
Verlag: Harper Collins YA (Oktober 2016)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 304
Preis: ca. 16€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Little Secrets
1. Lügen unter Freunden
2. Schuldige Freunde (August 2017)

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Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. Und so wird die WG zu ihrer neuen Familie. Aber alle sechs haben ein dunkles Geheimnis – das Starlet, die Hackerin und der Sportstar genauso wie die Musikerin, das brave Mädchen und der Außenseiter. Als eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem bald jeder seine eigene Haut retten will …

Nachdem mir das Cover direkt auf den ersten Blick unfassbar gut gefallen hat, wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen. Der Klappentext klang für mich nach nichts Neuem, aber auch nicht schlecht und so war ich sehr neugierig auf die Geschichte und hatte auch recht hohe Erwartungen an sie. Die ersten fünfzig Seiten zogen sich dann aber doch eher etwas dahin, denn dadurch, dass es ganze sechs Protagonisten und Protagonistinnen gab musste natürlich erst einmal einiges erklärt und Zusammenhänge und Hintergründe erläutert werden. Hier fand ich die Auflistung aller Jugendlicher  mit einer kurzen Info zu jedem vorne auf der Klappe des Umschlags sehr hilfreich, denn so konnte ich mich immer wieder orientieren um wen es denn im jeweiligen Abschnitt ging. Verwirrend war es aber trotzdem und ich musste mich wirklich konzentrieren um auch alles weitgehend mitzubekommen und aufzunehmen. In den einzelnen Kapiteln steht immer eine Person im Vordergrund, was ich an sich gut fand, da man so über jeden immer mal wieder etwas erfährt, das die anderen Charaktere noch nicht wissen und allgemein Spannung dadurch aufgebaut wird, dass immer mehr Puzzleteile auftauchen, die auch nach und nach neue Fragen aufwerfen. Mit den Charakteren im Einzelnen wurde ich leider nicht warm, sie waren eher oberflächlich beschrieben und auch zum Teil nichts ganz so authentisch dargestellt. Mit einigen konnte ich nur teilweise etwas anfangen, mit anderen beinahe überhaupt nichts. Trotzdem ließ sich das Buch sehr schnell lesen und die Seiten verflogen wirklich nur so, auch wenn ich mir bis jetzt nicht erklären kann, woran das lag. Die Handlung an sich fand ich nämlich gar nicht so spannend, zwar auch nicht langweilig, aber richtig mitreißen konnte mich die Geschichte an keinem einzigen Punkt. Es gab zwar viele mysteriöse Geheimnisse und offene Fragen, aber irgendwie passierte einfach nichts, das ein wenig Action in die Sache gebracht hätte. Den Schreibstil mochte ich ganz gerne, aber was mich wirklich sehr gestört hat waren die Schreib- und Grammatikfehler, die mir doch mehr als nur einmal aufgefallen sind und die den Lesefluss dann doch deutlich gestört haben. Diese wurden dann aber gegen Ende des Buches auch weniger und sogar die Handlung nahm in den letzten fünfzig Seiten doch noch etwas an Fahrt auf. Es werden die ersten Fragen beantwortet, es passieren einige Dinge und es gibt auch ein paar "Überraschungen", die allerdings für mich nicht wirklich überraschend waren, sondern eher vorhersehbar. Ganz am Ende wurde ich dann plötzlich mit Informationen, Zusammenhängen und merkwürdigen Geschehnissen überschüttet, was ich persönlich irgendwie unpassend fand. Das ganze Buch über plänkelt alles nur so vor sich hin und dann geht auf einmal alles so schnell und wird so kurz abgehandelt, so dass ich nach Beenden des Buches relativ verwirrt war und manche Dinge sich mir noch nicht ganz erschlossen hatten. Im Großen und Ganzen konnte der Auftakt dieser neuen Trilogie bei mir nur mit der äußeren Gestaltung und dem Grundansatz der Geschichte punkten, die Umsetzung ließ allerdings in sämtlichen Punkten zu wünschen übrig. Mich hat das Buch nicht gelangweilt und ich hatte es schnell gelesen, aber spannend war es auch nicht besonders und ich bin auch noch unentschlossen, ob ich dem zweiten Band eine Chance geben werde. Wer diese Trilogie auslässt wird wohl nichts verpassen - weder eine originelle Idee noch eine tolle Handlung oder beeindruckende Charaktere. Ich kann den ersten Band daher leider nicht weiterempfehlen.

M.G. Reyes, geboren in Mexico City, wuchs im englischen Manchester auf. Sie studierte an der Oxford University und arbeitete ein paar Jahre als Wissenschaftlerin, bevor sie eine Internetfirma gründete. Heute lebt M.G. Reyes mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Oxford und besucht so oft wie möglich Los Angeles. (Quelle: Verlagsseite)



2,5 von 5

Donnerstag, 20. Oktober 2016

REZENSION - The Club: Flirt, Match, Love







Titel: The Club - Flirt
Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper (April 2016)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 400
Preis: ca. 13€ (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: The Club, Band 1
1. Flirt
2. Match
3. Love
4. Joy (Dezember 2016)

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Titel: The Club - Match
Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper (Juni 2016)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 240
Preis: ca. 13€ (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: The Club, Band 2
1. Flirt
2. Match
3. Love
4. Joy (Dezember 2016)

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Titel: The Club - Love
Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper (August 2016)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 368
Preis: ca. 13€ (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: The Club, Band 3
1. Flirt
2. Match
3. Love
4. Joy (Dezember 2016)

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(Band 1)
Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl es in Seattle mehr als genug Frauen gibt, die mit ihm zusammen sein wollen. Aber genau deshalb braucht er »The Club«: Er möchte nicht nur eine einzige Frau glücklich machen. Im Gegenteil. Er liebt die Abwechslung und genießt seine Freiheit. Zumindest bis er am nächsten Morgen seine E-Mails öffnet und eine private Nachricht der Mitarbeiterin entdeckt, die seine Anmeldeunterlagen ausgewertet hat. Sie möchte anonym bleiben, muss nach Jonas' Lobeshymnen auf sich selbst aber einfach etwas loswerden, das sein übergroßes Ego zutiefst erschüttern dürfte … Dann verrät sie ihm ihr intimstes Geheimnis, und er weiß sofort: Sie ist perfekt. Er muss sie finden. Sofort. Koste es, was es wolle.

Schon als ich die Cover der drei Bände von 'the Club' gesehen habe war ich angetan von den Büchern. Ich finde die Gestaltung einfach nur wunderschön und für meinen Geschmack gibt es absolut nichts zu verbessern. Besonders toll fand ich, dass sie mal ganz anders als die der anderen Bücher aus dem gleichen Genre ist. Die schlichte und gleichzeitig aufregende Musterung der Cover sticht schnell ins Auge und passt auch gut zur Atmosphäre die in der Geschichte herrscht - und was ganz ohne große die üblichen Abbildungen von verführerisch schauenden oder sich küssenden Menschen. Die knalligen Farben der Buchrücken und der Schrift bieten einen coolen Kontrast und lassen die Reihe zu einem Hingucker im Bücherregal werden. Als ich dann anfing den ersten Band zu lesen war ich zunächst sehr angetan, wann aber schnell doch nicht ganz so begeistert vom Inhalt, der sich hinter der tollen Gestaltung verbirgt. Die Ausgangssituation der Handlung fand ich wirklich gut. Ein mysteriöser schweineteurer Club bei dem es den Mitgliedern um die Befriedigung ihrer ganz persönlichen sexuellen Bedürfnisse geht, der nicht nur eine einfache Anmeldung sondern eine umfangreiche Bewerbung mit sämtlichen Details fordert. Genau dort bewirbt sich der wohlhabende junge Geschäftsmann Jonas und seine Bewerbung landet bei Sarah, die neben ihrem Studium als Aufnahmeassistentin beim Club arbeitet. Dieser Anfang hat mich definitiv beeindruckt, denn er war kreativ, originell und vor allem richtig spannend. Die Handlung an sich hat mir dann leider 'nur' gut gefallen. Oft konnte ich gar keine vernünftige Handlung erkennen, sie wurde eher von Sex, Leidenschaft bis zum umfallen und allem was dazugehört überschattet. Die Charaktere Sarah und Jonas mochte ich ganz gerne, aber zum Teil dachte ich mir auch nur noch: 'Was sind das für sexbesessene Vollpfostem?!'. Trotzdem ging von 'the Club - Flirt' ein unerklärliches Suchtpotenzial aus, ich las und las und die Seiten flogen so dahin wie bei nur wenigen Büchern dieser Richtung. Die Geschichte strotzte nur so vor Gefühl und Leidenschaft und Lust und Anziehungskraft und das fand ich unheimlich toll. Dadurch wurde ich beim lesen mitgerissen und gefesselt und meine eigene Gefühlswelt zum Teil auch ein bisschen durcheinandergewirbelt. Ich fand das Buch bis dahin gut, nicht völlig überragend, aber mitreißend und fesselnd. Noch besser wurde es allerdings gegen Ende, denn dann kam auch noch richtige Handlung hinzu, die mit der Zeit immer mehr an Fahrt aufnahm. Die Spannung stieg ab dem Ende des ersten Bandes stetig, ich fand den zweiten noch um einiges besser als den ersten und der dritte Teil konnte diesen sogar nochmal übertreffen. Ein Ereignis jagt das andere, die Charaktere werden immer authentischer und lebendiger und die Geschichte immer besser und fesselnder. Auch die erotische Seite der Bücher kommt trotz allem nicht zu kurz, für meinen Geschmack hat ihr Ausmaß in Band 2 und 3 vollkommen ausgereicht und ich hätte mir gewünscht, dass der erste Teil ähnlich gewesen wäre. Im großen und ganzen gefällt mir die Reihe bisher richtig gut, auch wenn ich den Auftakt nur gut fand. Die Geschichte wird immer besser, genauso wie die Charaktere und ich warte jetzt sehnsüchtig auf den vierten Band. Empfehlen kann ich die drei bisher erschienenen Bücher jedem, der kein zu großes Problem mit einer etwas zu groß geratenen Ladung Erotik am Anfang hat und der Lust auf eine immer spannender werdende Geschichte mit Suchtpotential hat. Auch wenn ich nach wie vor nicht konkret benennen kann, was meine Sucht nach Sarah und Jonas' Erzählungen ausgelöst hat fand ich spätestens den dritten Band von 'the Club' richtig super und werde daher auch nicht weiter nach Erklärungen für dieses Phänomen suchen. Wer wissen will warum diese chaotische und dennoch begeisterte Rezension entstanden ist, sollte die Bücher einfach selbst lesen. Lasst euch bloß nicht von den unendlichen 'Sexgeschichten' abschrecken (falls ihr, wie ich, darauf nicht so steht) und legt euch am besten direkt die anderen Teile zu!


Lauren Rowe ist das Pseudonym einer amerikanischen Bestsellerautorin und Singer-Songwriterin, die sich für »The Club« ein Alter Ego zugelegt hat, damit sie sich beim Schreiben dieser heißen Liebesgeschichte nicht zurückhalten muss. Lauren lebt zusammen mit ihrer Familie in San Diego, Kalifornien, wo sie mit ihrer Band auftritt und sich möglichst oft mit ihren Freunden trifft. (Quelle: Verlagsseite)



4 von 5

(Flirt: 2,5/5 // Match: 4/5 // Love: 5/5)


Ein ganz großes herzliches Dankeschön an den Verlag für diese drei tollen Rezensionsexemplare!

Dienstag, 11. Oktober 2016

REZENSION - The Cage, Entführt




Titel: The Cage - Entführt
Autor: Megan Shepherd
Verlag: Heyne fliegt (August 2016)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 464
Preis: ca. 13€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: The Cage
1. Entführt
2. Gejagt (Mai 2017)
3. Zerstört (November 2017)

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Die 16-jährige Cora erwacht mitten in einer Wüste. Sie wurde offensichtlich entführt! Aber von wem? Und wo um Himmels willen ist sie gelandet? Denn an die Wüste grenzen eine arktische Tundra und das Meer, dahinter liegt eine filmkulissenartige Stadt. Fünf weitere Jugendliche irren durch die merkwürdige und, wie sich bald zeigt, sehr gefährliche Szenerie. Und dann tritt Cassian auf: ein unglaublich schöner junger Mann, der sich als ihr Wächter vorstellt. Ihr Wächter in einem Zoo, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Flucht scheint unmöglich zu sein. Bis sich zwischen Cora und Cassian eine verbotene Anziehung entwickelt. Doch kann Cora ihm genug vertrauen, um zu fliehen?


Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat mich das Cover direkt neugierig gemacht. Ich finde es wirklich schön gestaltet und auch der Buchrücken sieht absolut cool aus. Nachdem ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte war für mich klar, dass ich diese Trilogie unbedingt lesen muss. Ich erwartete mir eine richtig spannende Geschichte mit Science-Fiction-Aspekten und einer thrillerartigen Atmosphäre, das heißt, meine Erwartungen an den Auftakt von 'the Cage' waren ziemlich hoch. Umso überraschter war ich von der Tatsache, dass er meine Erwartungen nicht nur erfüllt sondern sogar übertroffen hat. Sobald ich das Buch einmal aufgeschlagen hatte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung blieb ununterbrochen bestehen und ich würde richtig in die Handlung hineingezogen. So kurzweilig war für mein Empfinden schon lange kein Buch mehr, denn die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte einfach nicht, dass es nach 'nur' 450 Seiten schon vorbei ist. Was mir schon gefallen hat bevor ich überhaupt in die Handlung eingestiegen bin war die Grundidee. Die Situation am Anfang, in der sich die Jugendlichen befinden - sie erwachen vollkommen allein in einer einsamen Landschaft, weit weg von zuhause und ohne zu wissen was passiert ist und wie sie in diese Situation gekommen sind - kam mir noch aus anderen Büchern bekannt vor. Danach wurde die Handlung aber wirklich total kreativ und driftete dennoch nicht in den Bereich des absurden ab. So habe ich mich immer wieder gefragt: was würde ich tun? Wie würde ich in dieser Situation reagieren? Wenn dieser persönliche Bezug in mir ausgelöst wird ist das für mich meist ein großer Pluspunkt, denn dann ist die Geschichte interessant, spannend und authentisch genug um mich tatsächlich zu erreichen. Auch die Charaktere waren meiner Meinung nach wirklich sehr gut ausgearbeitet und jeder von ihnen hatte seinen eigenen Charakter, seine eigene Vergangenheit und verhielt sich auf gewisse Weise realistisch und trotzdem nicht zu vorhersehbar. Der Schreibstil stand der Handlung in nichts nach, er ließ sich unheimlich gut lesen und das ohne, dass er zu einfach wirkte. Es gab für mich keine Sekunde während dem Lesen in der ich nicht wissen wollte wie es weitergeht, ich wollte noch hunderte weitere Seiten der Geschichte in mich hinein saugen und als das Ende des Buches gekommen war, war ich wirklich traurig, dass es schon vorbei war. Ich möchte hier gar nicht groß auf einzelne Aspekte von 'the Cage' eingehen, denn für mich war das Buch eines der besten das ich in den letzten Monaten gelesen haben und das obwohl ich gar nicht genau benennen kann was die Geschichte so toll macht. Auf die nächsten beiden Bände freue ich mich jetzt auf jeden Fall wahnsinnig und ich könnte verzweifeln, weil ich noch so lange auf die Fortsetzungen warten muss. Abschließend kann ich nur sagen: lest dieses Buch! Sofort! 


Megan Shepherd ist in den Bergen von North Carolina aufgewachsen. Die meiste Zeit verbrachte sie bereits als Kind in der Buchhandlung ihrer Eltern. Nach ihrem Studium (Kulturwissenschaften und Sprachen) ging sie für zwei Jahre in den Senegal, wo sie Kinder in Dorfschulen unterrichtete. Dabei entdeckte sie ihr großes Talent zum Geschichtenerzählen. Megan Shepherd lebt mit ihrem Mann auf einer Farm in North Carolina. (Quelle: Verlagsseite)




5 von 5


Ein ganz großes Dankeschön an den Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!


Montag, 12. September 2016

REZENSION - Pip Bartlett und die magischen Tiere, Die brandgefährlichen Fussels




Titel: Pip Bartlett und die magischen Tiere - Die brandgefährlichen Fussels
Autor: Maggie Stiefvater & Jackson Pearce
Verlag: Heyne fliegt (März 2016)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 240
Preis: ca. 13€ (D)
Alter: ab 8 Jahren
Reihe: Pip Bartlett und die magischen Tiere (Band 1)

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Die neunjährige Pip Bartlett hat eine besondere Gabe: Sie kann mit magischen Tieren sprechen – mit Einhörnern, Seidengreifen und Hopp-Grackeln. Mit Eltern und Lehrern klappt die Verständigung allerdings manchmal nicht so gut. Weshalb Pip in den Sommerferien wegen des Einhorn-Vorfalls (wer denkt denn auch, dass die so doof sind!) zu ihrer Tante Emma verbannt wird. Emma leitet eine Praxis für magische Tiere, und begeistert plaudert Pip den ganzen Tag mit den verrücktesten Geschöpfen, die man je gesehen hat. Doch dann taucht ein abenteuerliches Problem auf, nämlich Unmengen von Fussels. Das Schlimme an diesen kleinen pelzigen Wesen: Wenn sie sich aufregen, gehen sie in Flammen auf … Hier können nur Pip und ihr neuer Freund Thomas helfen.

Die äußere Gestaltung des Buches finde ich unheimlich süß und schön. Es wirkt kein bisschen kitschig oder überladen und trotzdem bin ich mir sicher, dass es junge Leserinnen ansprechen wird. Da ich ein großer Fan von Einhörnern bin und gleichzeitig auch mal wieder richtig Lust auf eine süße lustige Geschichte hatte, hat mich das Buch als ich es zufällig entdeckt habe direkt neugierig gemacht. Der Klappentext traf genau meinen Geschmack und ich habe mich wahnsinnig aufs Lesen gefreut. Als ich es dann bei mir hatte lag es auch gar nicht lange ungelesen herum und innerhalb von einem Nachmittag war das Buch schon durchgelesen. Was die Gestaltung auf den Innenseiten angeht hat mir der Stil sehr gefallen. Sogenannte "Fussels" tauchen überall immer mal wieder auf und es gibt durchgängig ab und zu Seiten aus dem Handbuch der magischen Tiere abgedruckt, die ich sehr süß und kreativ fand. Das einzige was mich etwas gestört hat ist die bläuliche Farbgebung, die sich durch das ganze Buch zieht, aber das ist wohl einfach Geschmacksache. Die Protagonistin, Pip, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie war eine liebenswerte süße besondere Person und ich musste immer wieder schmunzeln, weil sie einfach so eine tolle Art hatte. Und auch die Geschichte an sich war einfach nur toll. Sie war alles, was ein Kinderbuch braucht: lustig, süß, spannend und vor allem kreativ und originell. Die beiden Autoren haben es geschafft, eine ganze Reihe von fantastischen Kreaturen zu erschaffen, die definitiv um einiges cooler sind als einfache Feen, Elfen und Drachen. Die Seiten flogen nur so dahin, ich habe mich voll und ganz in die Geschichte verliebt und hatte danach auch wirklich direkt gute Laune. Meiner Meinung nach ist "Pip Bartlett und die magischen Tiere" ein rundum gelungenes Buch für junge Leserinnen (und bestimmt auch den ein oder anderen männlichen Leser), das ich auch jedem Jugendlichen oder Erwachsenen empfehlen kann, der Lust hat mal wieder einen Abstecher in die Leichtigkeit der Kindheit zu machen und sich von magischen Tieren verzaubern zu lassen. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses Buch super fand und wünsche mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von Pip und den magischen Tieren rund um sie herum! Und wer mal ein Geschenk für ein 8- oder 9-jähriges Mädchen sucht - dieses Buch kommt bestimmt gut an. 

Maggie Stiefvater gilt spätestens seit dem gigantischen internationalen Erfolg der Serie Nach dem Sommer als die Stimme des modernen Jugendbuchs. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Virginia. Wenn sie sich nicht gerade ihren nächsten Roman ausdenkt, gehört Maggie Stiefvaters geheime Leidenschaft ihrem Rennwagen.
Jackson Pearce wollte als Kind immer ein Buch über Einhörner, magische Tiere und ein wirklich cooles Mädchen lesen. Doch das gab es einfach nicht - also hat sich die amerikanische Bestsellerautorin mit Maggie Stiefvater zusammengetan und diese Geschichte selbst geschrieben. Jackson Pearce lebt in Atlanta, Georgia.



5 von 5



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar!




Sonntag, 11. September 2016

REZENSION - Unrivaled, Gewinnen ist alles





Titel: Unrivaled - Gewinnen ist alles
Autor: Alyson Noel
Verlag: Harper Collins
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 416
Preis: ca. 15€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Unrivaled (Band 1 von ?)

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Mach diesen Sommer einen der Unrivaled-Clubs zum Hotspot der Stars, und sichere dir die Chance auf einen unglaublichen Geldgewinn!
Drei sehr unterschiedliche Jugendliche folgen der Aufforderung und hoffen auf die Erfüllung ihres größten Traums - aber sie ahnen nicht, wie hart die Glitzerwelt L.A.s wirklich ist, in der sie sich bewegen müssen. Wer wird es schaffen, Hollywoods heißesten Star Madison Brooks in seinen Club zu locken? Und wie skrupellos werden sie sein, um ihr Ziel zu erreichen?


Dieses Buch war definitiv eines, das mich durch sein Cover dazu gebracht hat es zu lesen. Ich finde es absolut toll und liebe die schlichte aber edel und düster wirkende Gestaltung und es fühlt sich auch ganz besonders an. Der Klappentext klang auch ganz gut, aber allein dadurch hätte ich es wohl nicht gekauft. Meine Erwartungen waren eher mittelhoch, ich erwartete ein nettes Buch für zwischendurch, aber nichts an das ich mich ewig erinnern würde. Als ich anfing zu lesen merkte ich schnell, dass die Autorin keine neue Handlung geschaffen hatte sondern eher ein Muster verfolgte wie es sie oft in anderen Büchern gab. Zum Glück gab es aber auch ein paar neue Aspekte, die mir trotzdem gefallen haben. Die Geschichte ist in verschiedene Kapitel unterteilt in denen jeweils ein Protagonist bzw eine Protagonistin und seine bzw ihre Handlungen und Gedanken, auch um die anderen Charaktere, im Vordergrund stehen. Das hat mich im Prinzip nicht gestört, aber es war einfach sehr typisch für Geschichten wie diese. Schöne Mädchen inmitten von Schönen und Reichen, Intrigen, Konkurrenzkampf und Verdächtigungen. So würde ich das Buch mit wenigen Worten beschreiben. Die Charaktere waren mir nicht unsympathisch, aber ins Herz geschlossen habe ich keinen von ihnen. Sie waren nur teilweise tiefergehend beschrieben und vieles blieb nur oberflächlich, auch was die Handlung betraf. Diese mochte ich an sich ganz gerne und es herrschte definitiv auch Spannung, aber so richtig mitreißen konnte sie mich nicht. Trotzdem hatte das ganze Buch etwas an sich, das mich immer weiterlesen lies und das erreicht hat, dass ich die Reihe sicher weiterhin verfolgen werde. Den Schreibstil fand ich gut, die Handlung nicht neu, aber dennoch spannend und die Gestaltung ist toll. Insgesamt würde ich das Buch als gute kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch bewerten, die allerdings kein Must-Read ist und auch keine neue kreative Idee enthält. Wer die Bücher von Sara Shephard und Gossip Girl mag könnte hier eine Geschichte für sich finden, auch wenn 'Unrivaled' meiner Meinung nach noch lange nicht an die Sara Shephard Bücher herankommt.

Die internationale Bestsellerautorin Alyson Noël hat nach ihren Serien „Evermore“ und „Soul Seeker" einen festen Platz unter den erfolgreichsten Teen-Autorinnen. Ihre Romane sind in 37 Sprachen übersetzt, weltweit sind mehr als 10 Millionen ihrer Romane verkauft. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien. (Quelle: Verlagsseite)




3 von 5






Freitag, 22. April 2016

REZENSION - Together Forever




Titel: Together Forever - Total verliebt
Autor: Monica Murphy
Verlag: Heyne
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 270
Preis: ca. 9€ (D)
Alter: ab 13 Jahren
Reihe: Together Forever, Band 1

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Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb – und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer.

Das Cover finde ich ganz gut gelungen, es ist zwar nichts besonderes, aber insgesamt süß und passend zur Geschichte gestaltet. Es fällt zwischen anderen Büchern des gleichen Genres nicht weiter auf, was ich aber okay finde. Vor allem da sich meiner Meinung nach auch der Inhalt nicht groß von anderen Büchern abhebt. Insgesamt fand ich die grundsätzliche Idee der Handlung ganz gut, aber eben nicht neu. Allzu große Überraschungen habe ich allerdings auch nicht erwartet. Zu Beginn kam ich sehr gut in die Geschichte hinein, der Schreibstil war locker und leicht zu lesen und Spannung kam auch direkt auf. Es wird gleich klar, dass die Protagonisten Drew und Fable eine Last mit sich herumschleppen und ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie diese aussieht. Leider zog sich diese Spannung nicht gut durch, denn ich persönlich hatte relativ schnell eine Vermutung, was sich bei Drew hinter seinem Geheimnis verbirgt. Ein wenig mehr Geheimniskrämerei hätte dem Buch an dieser Stelle bestimmt gut getan, denn die Charaktere an sich konnte mich wirklich begeistern. Sie waren mir beide total sympathisch und ich habe sie schnell ins Herz schließen können. Besonders Fables Gedanken und Handlungen waren für mich sehr gut nachvollziehbar und ich habe mich ihr nahe gefühlt. Was ich schade fand war, dass die Geschichte vom Grundsatz her einigen anderen Reihen sehr ähnelt und das Thema schon ein wenig zu häufig behandelt wurde. Dennoch habe ich auch diesen Auftakt der Reihe gerne gelesen und hätte nichts gegen ein paar Seiten mehr einzuwenden gehabt. Dank dem fiesen Cliffhanger am Ende werde ich mir auch Band 2 mit Sicherheit noch zulegen und dann auch ganz bald lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Reihe besonders Mädchen, die gerne eine nicht allzu spannende Liebesgeschichte mit tollen Charakteren lesen möchten, gefallen wird und auch Fans der After-Reihe könnten hiermit glücklich werden. Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gefallen, aber mehr auch nicht. Daher hoffe ich, dass mich Band zwei noch mehr mitreißen kann.



3 von 5


Vielen herzlichen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!


Mittwoch, 13. April 2016

REZENSION - The Perfectionists - Lügen haben lange Beine



Titel: The Perfectionists - Lügen haben lange Beine
Autor: Sara Shephard
Verlag: cbt (August 2015)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 320
Preis: ca. 10€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: The Perfectionists
1. Lügen haben lange Beine
2. Gutes Mädchen, böses Mädchen

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Die Highschool-Mädchen Ava, Caitlin, Mackenzie, Julie und Parker haben nur ein Ziel: perfekt zu sein. Außer derselben Schule verbindet die privilegierten Überflieger nicht viel. Doch sie haben ein gemeinsames Hassobjekt: Nolan Hotchkins, gutaussehend, reich – und skrupellos. Jedem der Mädchen hat er übel mitgespielt. Die fünf schmieden einen Plan, wie man Nolan umbringen könnte – nur aus Spaß! Nie würden sie so etwas wirklich tun. Doch als Nolan ermordet aufgefunden wird und genau auf die Art, wie sie es geplant hatten, sind die Mädchen plötzlich Hauptverdächtige in einem hochbrisanten Mordfall. Wenn sie nicht bald den wahren Mörder finden, wird ihr perfektes Leben zusammenfallen wie ein Kartenhaus …

Dies ist jetzt die dritte Reihe, die ich von Sara Shephard lese und ich muss wirklich sagen, dass sie "Pretty Little Liars" oder "Lying Game" in nichts nachsteht. Das Cover mag ich wirklich sehr, mehr als die der anderen Bücher bzw. Reihen und die Farbauswahl finde ich ebenfalls mehr als gelungen. Das Buch sticht ins Auge und sieht toll im Regal aus. Nachdem die anderen Bücher der Autorin zum Teil zu meinen Lieblingen zählen war für mich von vornherein klar, dass ich auch "The Perfectionists" definitiv lesen werde. Der Klappentext hat für mich persönlich zwar nichts geändert, aber dennoch finde ich nicht, dass er dem Inhalt gerecht wird. Er klingt zwar wirklich spannend, aber nicht so besonders wie der Inhalt für mich war. Besonders zu Beginn hatte ich allerdings noch einige Schwierigkeiten mit den Namen und den vielen Charakteren, da es alleine fünf Protagonistinnen gibt - gefolgt von einer ganzen Reihe Nebencharakteren, die für die Handlung ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen. Auch die Beziehungen unter ihnen waren zum Teil erst einmal kompliziert und schlecht zu merken, aber spätestens in der Mitte der Geschichte kam ich damit gut klar. Außerdem macht genau diese Vielfalt an Charakteren auch den Charme des Buches aus. Alles ist unfassbar gut durchdacht und miteinander verwoben, was ich genial finde. Dafür bewundere ich Sara Shepherd in ihren Thrillern immer sehr, denn wie sie Geschichten erschafft ist einzigartig. Genauso konnten mich die Ereignisse der Handlung begeistern. Auch hier gab es viele Handlungsstränge parallel, daher werden die Kapitel auch so erzählt, dass immer eine der Protagonistinnen im Mittelpunkt steht und die anderen nur nebenbei erscheinen. Diese Art zu schreiben finde ich wirklich gelungen und auch hier kann ich die Autorin nur loben für ihr Talent zu erzählen. Über die Handlung an sich kann und möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel sagen, um nichts vorweg zu nehmen. Stattdessen kann ich euch nur ans Herz legen, euch selbst von der Genialität und Spannung zu überzeugen und den Auftakt der Reihe zu lesen. Mir persönlich hat sie deutlich besser als "Lying Game" und mindestens so gut wie "Pretty Little Liars" gefallen und ich kann das Buch allen Fans von diesen beiden Reihen nur empfehlen!



5 von 5 



Freitag, 12. Februar 2016

Rezension ♥ Infernale



Titel: Infernale
Autor: Sophie Jordan
Verlag: Loewe (Februar 2016)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 394
Preis: ca. 18€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Band 1 von ?
1. Infernale
2. Rhapsodie in Schwarz (Juli '16)

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Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

Als ich plötzlich dieses Buch in meinem Briefkasten fand war ich sofort begeistert. Das Cover finde ich einfach wunderschön, es strahlt etwas mystisches aus und wirkt dennoch keinesfalls überladen oder zu aufgeregt. Außerdem passt es mehr als perfekt zur Geschichte und auch wenn ich Cover mit Gesichtern eigentlich nicht viel abgewinnen kann, hat es mir dieses Cover doch angetan. Und auch der Klappentext hat mich direkt umgehauen, denn die Geschichte klingt total interessant und spannend. So kam es, dass ich auch direkt angefangen habe zu lesen und mich das Buch sozusagen aus einer Leseflaute befreien konnte. Davy war mir auf Anhieb sympathisch, obwohl sie mir manchmal ein wenig zu sehr das Klischee des perfekten Mädchens verkörperte, für das sich mit einem Mal alles ändert. Trotzdem mochte ich sie gerne - mehr als Sean, der mir durchgängig unsympathisch war. Mit ihm konnte ich mich einfach nicht anfreunden, er war ein typischer mysteriöser Typ, wie man ihn aus anderen Büchern kennt und seine Taten konnte ich oftmals nur schwer nachvollziehen. Das fiel mir auch bei den restlichen vorkommenden Charakteren auf - sie waren nur schwach ausgearbeitet und hatten wenig Tiefe. Dennoch waren sie für mich nicht störend und mir reichten die Beschreibungen, um mich in die Geschichte hineinversetzen zu können. Die Handlung an sich hielt keine großen unerwarteten Höhepunkte bereit, aber erstaunlicherweise störte mich das überhaupt nicht. Trotz der verhältnismäßig wenigen Ereignisse im ersten Band von Sophie Jordans neuer Reihe mochte ich den diesen Auftakt unglaublich gerne. Einfach weil mir beim Lesen nie langweilig wurde und die Seiten nur so dahin flogen. Ich war gefesselt von Davys Geschichte und konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Der Schreibstil war fesselnd und nicht zu komplex, was ich als mehr als angemessen empfand. Er trug meiner Meinung nach auch sehr zum Gesamtbild bei, denn er glich für mich ein wenig die fehlenden Handlungsaspekte aus. Die Grundidee, die hinter alldem steckt hat mich direkt begeistert, denn so etwas ähnliches hatte ich davor noch kein einziges Mal in einem anderen Buch entdecken können und das will bei einer Dystopie für junge Erwachsene schon etwas heißen. Das Ende ließ mich mit unzähligen offenen Fragen zurück, die neugierig auf den nächsten Teil von Davys Geschichte machen, auf den ich mich bereits jetzt schon wie verrückt freue. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und mehr über die Welt bzw. die Gesellschaft in der das Ganze spielt erfahren. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch zwar nicht restlos begeistern können, aber ich hatte wirklich Spaß beim Lesen und fand die Idee dahinter einfach nur genial. Wer einmal eine besondere Dystopie lesen möchte und kein Problem mit etwas reduzierter Handlung hat, ist hier bestimmt an der richtigen Adresse, denn langweilig und einfallslos ist dieses Buch ganz und gar nicht. An die Charaktere habe ich im nächsten Teil definitiv noch etwas höhere Erwartungen, aber alles in allem habe ich "Infernale" wirklich verschlungen und kann es euch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.



4 von 5 Punkten



Vielen herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!