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Freitag, 2. September 2016

REZENSION - Amy on the summer road




Titel: Amy on the summer road
Autor: Morgan Matson
Verlag: cbj (April 2012)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 480
Preis: ca. 9€ (D)
Alter: ab 13 Jahren
Reihe: ---

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Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...

Eigentlich hatte ich überhaupt nicht vor das Buch zu lesen, weil der Klappentext für mich überhaupt nicht originell klang, aber nachdem die Geschichte von allen Seiten gelobt wurde, bin ich doch auch neugierig geworden. Trotzdem hatte ich keine hohen Erwartungen. Das Cover passt zwar zum Inhalt des Buches, aber dennoch konnte es mich nicht ganz überzeugen. Es sieht einfach sehr gewöhnlich und unspektakulär aus, auch wenn es eigentlich ganz schön ist. Als ich anfing zu lesen wurde ich schon ziemlich bald überrascht, denn auch wenn ich nicht vollends begeistert war hatte ich Spaß beim lesen und auch die Protagonisten Amy und Roger waren mir sympathischer als ich es erwartet hätte. Schon nach wenigen Seiten war ich total in der Handlung versunken und wollte auf jeden Fall weiterlesen. Dazu kam noch ein toller und flüssiger Schreibstil, der das lesen wirklich angenehm machte. Die Geschichte an sich fand ich wirklich schön und ich war besonders froh darüber, dass alles sehr authentisch und normal wirkte. Es wurde nichts dramatisiert, die Ereignisse geschahen in einem gewöhnlichen Tempo und Morgan matson hat es geschafft ein spannendes Buch zu schreiben welches nicht überladen wirkt. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau, was das Buch so toll macht, aber ich kann jetzt alle Leute verstehen, die diese Geschichte lieben. Für mich war es zwar nicht so unfassbar genial, dass ich es zu meinen lieblingsbüchern zählen würde, aber trotzdem bin ich froh, Amy, Roger und ihren roadtrip verfolgt zu haben. Was die Aufmachung das Buches angeht bin ich mir noch nicht ganz sicher wie ich dazu stehen soll. Zwischen dem normalen Text gibt es immer wieder Unterbrechungen mit Seiten aus dem Reise-Notizbuch das Amy zu Beginn der Reise von ihrer Mütter bekommt. Einerseits finde ich es eine wirklich schöne Idee und man erfährt direkt noch ein bisschen was über Amerika, aber andererseits fand ich es manchmal komisch an welchen Stellen plötzlich diese Seiten auftauchten und konnte keinen direkten Zusammenhang zur Geschichte auf den Seiten direkt davor oder danach sehen. Insgesamt wurde ich positiv überrascht von der Roadtrip-Geschichte und kann das Buch wie wohl die meisten anderen auch als Sommerlektüre weiterempfehlen. Zwar hat es mich nicht vollkommen umgehauen, aber ich hatte wirklich Spaß beim lesen und werde definitiv noch weitere Bücher von der Autorin lesen.

Morgan Matson studierte Schreiben für junge Leser an der New School in New York. Road-Trips quer durchs Land sind ihre große Leidenschaft und sie hat schon drei Mal die USA durchreist ... bis jetzt. Zurzeit lebt sie in Los Angeles. (Quelle: Amazon)



4 von 5



Donnerstag, 13. Februar 2014

Rezension: Wie viel Leben passt in eine Tüte?




Titel: Wie viel Leben passt in eine Tüte?
Autor: Donna Freitas
Verlag: Gabriel (August 2012)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 400
Preis: ca. 19€ (D)
Alter: ab 13 Jahren
Reihe: ---

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Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift "Roses Survival Kit", die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose - und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, dass Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat?

Also zuerst muss ich einfach mal sagen, dass es mir noch bei keinem Buch so schwer gefallen ist, eine Rezension dazu zu verfassen "Wie viel Leben passt in eine Tüte?" lässt sich einfach nicht in Worte fassen. Das Cover finde ich wunderschön gestaltet. Der Schutzumschlag ist weiß, aber sehr transparent, so dass das Orange des Buchdeckels durchscheint und zusammen mit dem weiß ein helles Rosa ergibt. Die Buchstaben sind ausgestanzt, was ich bisher bei noch keinem anderen Buch gesehen habe. Bevor ich angefangen habe, das Buch zu lesen, lag es mehrere Monate auf meinem SuB, da der Klappentext für mich zwar in Ordnung, aber nicht herausragend klang. Umso erstaunter war ich dann, als ich in die Geschichte von Will und Rose eingetaucht bin und sofort gefesselt war. Zu Beginn jedes Kapitels steht der Titel eines Liedes und dessen Interpret, was ich einfach nur toll finde. Vor allem, da diese Lieder auch etwas mit der Geschichte zu tun haben. Die Protagonistin, Rose, war mir von der ersten Seite an mehr als sympathisch und sie gehört auf jeden Fall zu meinen liebsten Charakteren. Genauso wie Will, in den ich mich ebenfalls sofort verliebt habe. Beide haben Schlimmes erlebt, aber dennoch auch einen wundervollen und sehr besonderen Charakter. Ich habe die ganze Zeit über mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Die Handlung ist einfach nur wunderschön und ich konnte das Buch auch jetzt, beim dritten Lesen, einfach nicht mehr aus der Hand legen. Besonders hat mir auch gefallen, dass vieles komplett anders als in anderen Büchern dargestellt wurde. So waren die Cheerleader zu denen früher auch Rose gehört hat keineswegs zickig oder arrogant, wie in den meisten anderen Büchern, sondern zum Teil auch sehr einfühlsam und alles andere als eingebildet. Ebenfalls gut hat mir die Tatsache gefallen, dass Will kein typischer amerikanischer überall beliebter Footballspieler, sondern ein eher unauffälliger Eishockeyspieler ist. Ich kann gar nicht beschreiben, wie toll ich die Geschichte finde und als ich das Buch zugeschlagen habe, wollte ich am liebsten gleich wieder von vorne anfangen. Meiner Meinung nach gibt es kein besseres Buch als "Wie viel Leben passt in eine Tüte?" und ich werde es mit Sicherheit noch ganz viele weitere Male lesen. Will und Rose sind mir so sehr ans Herz gewachsen, wie bisher noch keine anderen Charaktere und auch der Schreibstil ist einfach traumhaft. Wenn ich könnte würde ich dem Buch mindestens 10 von 5 Punkten geben, weil sich meine Begeisterung für das Buch einfach nicht in Worte fassen lässt. 

Donna Freitas wurde in Rhode Island geboren, studierte Spanisch und Philosophie und hat einen Doktortitel in Theologie. Neben ihrer Tätigkeit als Professorin an der Boston University veröffentlichte sie mehrere Sachbücher zum Thema Jugend und Religion und schreibt für bekannte Zeitungen und Magazine, darunter das Wall Street Journal, die Washington Post und Newsweek. Quelle



5/5


Donnerstag, 6. Februar 2014

Rezension: Numbers - Den Tod im Griff




Titel: Numbers - Den Tod im Griff
Autor: Rachel Ward
Verlag: Chicken House (Mai 2012)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 320
Preis: ca. 14€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Numbers-Trilogie
1. Den Tod im Blick
2. Den Tod vor Augen
3. Den Tod im Griff

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2030 - Adam ist kein Unbekannter mehr. Seit er versucht hat, die Menschen vor der bevorstehenden Katastrophe zu warnen, weiß jeder von seiner Gabe. Denn wenn Adam in fremde Augen schaut, kann er das Todesdatum seines Gegenübers sehen. Und genau das macht ihn zum Objekt der Begierde von Saul und seinen Männern. Um Adam unter Druck zu setzen, entführen sie Sarahs Tochter Mia. Adam bleibt nur eins: Er muss so tun, als wäre er zur Zusammenarbeit bereit. Denn noch ahnt niemand, dass auch Mia eine unheimliche Gabe besitzt. Und die kann zu ewigem Leben verhelfen ...

Das Cover finde ich auf den ersten Blick eigentlich nicht besonders schön und auch nicht sehr spektakulär, doch bei näherem Hinsehen gefällt es mir dann doch ganz gut. Es passt auf jeden Fall gut zur Geschichte, denn die Schrift besteht nur aus Zahlen, die im Buch eine unglaublich wichtige Rolle spielen. Eigentlich wollte ich diesen Abschluss der Numbers-Trilogie gar nicht lesen. Der erste Band hat mir nur mittelmäßig gefallen und der zweite konnte mich noch weniger überzeugen. Jetzt, im Nachhinein, bin ich aber wirklich froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben, denn ich fand es einfach nur toll. Schon von der ersten Seite an war ich absolut gefesselt und sofort positiv überrascht. Adam und Sarah waren mir auf Anhieb sympathisch und sie sind mir fast genauso sehr ans Herz gewachsen wie ihre zweijährige Tochter Mia, in die ich mich sofort verliebt habe. Sie war einfach nur zuckersüß und ich konnte sie mir total gut vorstellen. Ich weiß nicht woran es lag, dass mir der dritte Band so viel besser gefallen hat als die vorherigen Bände, aber ich mochte den Handlungsverlauf einfach mehr und auch die Spannung war von Anfang bis Ende vorhanden. Schon nach ein paar Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es dann auch innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen. Rachel Ward hat einen tollen Schreibstil, der mir jetzt auch gleich noch viel besser gefallen hat und ich kann euch die Trilogie nur empfehlen. Selbst wenn euch die ersten beiden Teile noch nicht vollständig mitreißen können solltet ihr dem großen Finale noch eine Chance geben! 

Rachel Ward, 1964 geboren, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Ihr Debüt "Numbers - Den Tod im Blick" ist international vielfach ausgezeichnet und 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. Die daraus entstandene "Numbers"-Trilogie wurde weltweit zum Bestseller. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England. Quelle



5/5

Donnerstag, 23. Januar 2014

Rezension: Göttlich verloren




Titel: Göttlich verloren
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler (Mai 2012)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 512
Preis: ca. 20€ (D)
Alter: 14-17 Jahre
Reihe: Göttlich-Trilogie
1. Göttlich verdammt
2. Göttlich verloren
3. Göttlich verliebt

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Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich! Eine packende Saga um eine Liebe, die nicht sein darf!

Das Cover finde ich wirklich sehr schön und es passt auch wunderbar zur Geschichte, insbesondere auch zu ihrer Atmosphäre. Nachdem ich den ersten Band "Göttlich verdammt" innerhalb von einem Abend beendet habe musste ich sofort wissen wie es mit Helen weitergeht und habe dann dieses Buch gleich am nächsten Morgen komplett verschlungen. Helen war mir wieder ziemlich sympathisch. Sie hat zwar auch so ihre Schwächen und Eigenheiten, die mich manchmal auch sehr genervt haben, aber im Großen und Ganzen ist sie eine schöne Protagonistin, über deren Geschichte ich gerne lese. Auch Lukas mochte ich total, denn er ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes und ich habe ihn deshalb auch sofort ins Herz geschlossen. Mit Orion hingegen bin ich überhaupt nicht warm geworden. Er hat die ganze Zeit über nur genervt und ich habe mir immer gewünscht, er würde einfach wieder aus der Geschichte verschwinden. Leider war das aber nicht der Fall und so musste ich ihn auch weiterhin ertragen. Nachdem ich mich aber dann an ihn gewöhnt hatte hat er mich auch nicht mehr ganz so sehr gestört. Zwar fand ich ihn immer noch richtig blöd, aber die Handlung an sich konnte das zum Großteil wett machen. Sie blieb durchgängig spannend und ich musste immer wieder wissen, wie es weitergeht. Trotzdem hat mir der erste Band, mal rein von der Handlung her betrachtet, besser gefallen, da mir dort alles realistischer erschien. In "Göttlich verloren" wurde es mir zum Teil schon etwas zu abgedreht und manches wirkte auf mich auch einfach nur seltsam. Alles in allem konnte mich das Buch zwar fesseln, aber doch nicht ganz so sehr überzeugen wie Band 1. Schuld daran waren vor allem Orion und die teilweise etwas zu abgedrehte Handlung. Ich freue mich natürlich trotz dieser Kritikpunkte schon sehr darauf, den dritten und somit letzten Teil der Trilogie zu lesen und kann euch die Trilogie wirklich empfehlen. 

Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. Quelle



3,5/5