Sonntag, 23. März 2014

Leipziger Buchmesse 2014 - Von Einhorn Capri-Sonne, einem geschenkereichen Bloggertreffen und einem außer Kontrolle geratenen Sammelwahn

Hallo meine Lieben ♥

Wie viele von euch mittlerweile wahrscheinlich schon mitbekommen habe bin ich wie so viele andere Blogger am letzten Samstag über die Leipziger Buchmesse gehüpft. Es war ein unglaublich toller Tag und ich wüsste nicht, wie man ihn noch besser hätte machen können :) Einen Überblick über meine gekauften Bücher findet ihr HIER.


Get ready for Leipzig - Die Vorgeschichte

Am Anfang war die Leipziger Buchmesse zugegebenermaßen noch ziemliches Wunschdenken. Eigentlich hätte ich nie ernsthaft damit gerechnet, dass sich jemand bereit erklären würde, mich über 4 Stunden nach Leipzig zu chauffieren. An dieser Stelle muss ich mal ganz offiziell meinem Papa danken, der diese Aufgabe übernommen hat und sich insgesamt ungefähr 9-10 Stunden das Gekreische von 3 verrückten Bloggerinnen anhören musste ♥

Am Mittwoch haben Nasti, Palu und ich einen winzigen Einkauf gestartet, schließlich mussten wir ja einiges an Proviant einpacken. Ich glaube, man kann sich schon denken, in welcher Abteilung wir uns hauptsächlich aufgehalten haben... Bei den Süßigkeiten und Keksen^^ Wie von selbst landeten auch 3 Packungen Einhorn-Capri Sonne im Einkaufswagen, die waren schließlich im Angebot :P

Am Freitagabend kam dann Nasti zu uns zum Übernachten und wir wollten eigentlich ganz früh ins Bett gehen. Tja, das hat natürlich nicht ganz so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten, denn meine Nachbarin (die in unsere Klasse geht) hat beschlossen, genau an diesem Abend eine "kleine" Party zu veranstalten. Mit lauter Musik bis zum Abwinken, versteht sich :D 



On our way to Leipzig - Die Fahrt im Luxusschlitten

Nachdem wir trotz der Party nebenan irgendwie geschlafen hatten, klingelte um 3.30 Uhr unser Wecker. Man kann sich wohl vorstellen, wie begeistert wir davon waren, aber mit einem Buchmesse-Tag in Aussicht machten wir die Nacht zum Tag und haben uns, in unsere extra für die Messe gestalteten, T-Shirts geworfen ;)


Irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr haben wir dann endlich das Haus verlassen und haben, im Auto angekommen, gleich mal die pinke Innenbeleuchtung eingestellt. Dann haben wir uns erst einmal in Synchron-Schlafen geübt um uns aufs Plündern der Buchmesse vorzubereiten. Um kurz nach 6 Uhr machten sich aber die ersten Anzeichen eines Einhorn-Entzugs bemerkbar und wir packten unsere Capri Sonnen aus, von denen wir zum Glück reichlich eingepackt hatten. 


Eigentlich hatten wir auch extra Bücher fürs Lesen auf der Fahrt eingepackt, aber irgendwie waren wir viel zus sehr damit beschäftigt, die Funktionen des Luxus-Autos, das wir für die Fahrt ausgeliehen hatten, zu erforschen.. Für uns Normalsterbliche waren es einfach zu viele Tasten und wir waren etwas überfordert mit dem ganzen Luxus^^ Ich meine, wann hat an schon mal nach Bedarf gekühlte oder beheizte Cupholder, einen Fernseher vor jedem Sitz und Autositze mit Massage-Funktion? 



Die Einhörner Livi, Nasti und Palu hüpfen über die LEIPZIGER BUCHMESSE

Weil der Teil zwischen dem Auto und der Messe nicht besonders aufregend war (außer der Tatsache, dass wir fast erfroren sind - ihr könnt froh sein, dass wir noch leben xD), lasse ich den mal weg und starte sofort mit unserem euphorischen Aufenthalt in Halle 2, in der es Jugendbücher hab. Natürlich konnten wir an keiner einzigen Leseprobe vorbeilaufen, genauso wenig wie an Lesezeichen, Buttons und weiteren Prospekten. Ehrlich gesagt haben wir einfach alles eingepackt, das nicht irgendwo festgemacht war^^ Aber damit hatten wir ja schon gerechnet, nachdem wir auf der Frankfurter Buchmesse insgesamt über 10 kg Zeug eingesammelt hatten ;)


Dann kam der Punkt, den ich jetzt rückblickend als meinen Untergang bezeichnen würde. Wir haben nämlich herausgefunden, dass man die Bücher gleich kaufen kann, was in Frankfurt nicht der Fall war. Und genau diese Tatsache ist Schuld daran, dass ich jetzt massenhaft Schulden bei meinen Eltern habe :D Weil wir gerade am dtv-Stand waren, als wir das bemerkt haben, wollten wir dort natürlich sofort etwas kaufen und Nasti und ich haben uns letztendlich für "Bunker Diary" entschieden, obwohl wir noch nicht viel davon gehört hatten. Palu hat "Ohne dich kein Sommer" gekauft. Am Carlsen-Stand musste dann auch "Phantasmen" mit :)


Danach sind wir ganz normal weiter herumgelaufen und sind bei dem Versuch gescheitert, nicht aufzufallen. Wie könnte es auch anders sein, wenn wir uns ab und zu mal an den Rand setzen und lautstark vermeintliche Selbstgespräche führen (in Wahrheit war da schon eine Kamera, nur war sie unauffällig), weil wir ein Video für den YouTube-Kanal von Nastis Cousine gedreht haben und alle 2 Minuten anfangen total loszukreischen...

Gegen Mittag haben wir uns dann leicht ausgehungert zum einem echt beschissenen Messe-Restaurant begeben. Okay, so schlecht war es gar nicht, aber es gab keine Pommes und deshalb fanden wir es schon ziemlich doof^^

Danach ging es gleich zum Lovely Books Blogger- und Lesertreffen, wo wir uns mit Emma und Celine getroffen haben. Zuerst haben Sonya Kraus und eine Food-Bloggerin ihr Backbuch vorgestellt, danach gab es eine kleine Podiumsdiskussion mit einer Verlagsvertreterin von Bastei Lübbe, die sich um Online-Marketing und sowas kümmert, Kai Meyer und 3 Bloggern. Bitte fragt mich jetzt nicht, was eine Podiumsdiskussion ist^^ Meine gute Allgemeinbildung lässt grüßen ;)


Dann kam aber erst der wichtigste Teil der Veranstaltung - die Geschenke *-*
Hier lasse ich die Bilder einfach mal für sich sprechen:




Natürlich haben wir uns auch sofort auf die Cupcakes gestürzt und sogar ein Autogramm von Kai Meyer konnten wir ergattern :)


Nach dem Treffen haben wir uns alle zusammen einfach mal mitten im Congresscenter auf dem Boden niedergelassen und alles ausgepackt, das wir bis dahin gesammelt hatten. Wie man sich vorstellen kann, war das einfach nur chaotisch, vor allem weil wir währenddessen sehr viel rumgekreischt haben und überglücklich über die Geschenke waren^^


Danach haben wir noch ein kleines Gruppenfoto gemacht und sind losgezogen, um noch mehr unnötiges Zeug einzusammeln und vielleicht noch das ein oder andere Buch zu kaufen....



Der restliche Messetag bestand dann eigentlich nur noch aus völlig unkontrolliert alle Gratis-Sachen einsammeln und ich habe so viele Bücher gekauft, dass ich jetzt etwas hohe Schulden bei meinen Eltern habe...


Irgendwann mussten wir leider auch wieder nach Hause. Aber es war auf jeden Fall ein super Tag mit tollen Leuten und ich freue mich jetzt schon wieder auf die Frankfurter Buchmesse und die Leipziger Buchmesse nächstes Jahr :)


Hier noch kurz die, bisher noch nicht aufgetauchte, Ausbeute - der Vollständigkeit halber (die Kataloge habe ich vergessen zu fotografieren :/):





Samstag, 22. März 2014

Rezension: Heute will ich leben




Titel: Heute will ich leben
Autor: Nora Price
Verlag: cbt (Februar 2014)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Preis: ca. 9€ (D)
Alter: ab 13 Jahren
Reihe: ---

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Ohne Vorwarnung wird die 16-jährige Zoe von ihrer Mutter in eine Einrichtung namens »Twin Birch« verfrachtet. Was soll sie hier zwischen all den dürren, kranken Mädchen? Ihr einziger Halt sind die Briefe, die sie an ihre beste Freundin Elise schreibt. Doch Elise antwortet nicht. Nie. Nur langsam erkennt Zoe, dass der Grund für ihren Aufenthalt in »Twin Birch« in ihrer Vergangenheit liegt, bei Elise. Erst als sie die tragische Wahrheit akzeptiert, gelingt es ihr loszulassen und sich ihren eigenen Problemen zu stellen.

Das Cover gefällt mir leider überhaupt nicht, obwohl ich keinen konkreten Grund dafür benennen kann. Wenn ich daran vorbeilaufen würde, würde ich das Buch sicher nicht aus dem Regal nehmen, um den Klappentext zu lesen, was unfassbar schade ist, denn dahinter verbirgt sich wirklich ein toller Inhalt. Zunächst war ich noch etwas skeptisch, ob mich das Buch begeistern könnte. Diese Gedanken waren aber wie weggefegt, als ich erst einmal zu lesen begann. Zoe war mir sofort sympathisch und ich fand es toll, wie die Autorin es geschafft hat, das Bild, das sie von sich selbst hat, rüberzubringen. Besonders gefallen hat mir an dem Buch auch, dass nichts vorhersehbar war und ich keinerlei Vermutung hatte, wie sich alles aufklären könnte. Trotz dem ernsten Thema "Essstörungen" war durchgängig eine große Spannung vorhanden und ich wollte immer weiterlesen, um zu erfahren, was wirklich mit Zoe los ist und vor allem, was ihre beste Freundin Elise mit der ganzen Sache zu tun hat. Die Geschichte an sich wird von Zoe selbst erzählt, das heißt, eigentlich liest man als Leser das, was sie in ihr Tagebuch schreibt. Allerdings besteht auch ein großer Teil des Buches aus den Briefen, die sie an Elise schreibt. Das hat mir richtig gut gefallen, weil ich so Stück für Stück mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren habe und auch Zoe besser kennenlernte. Meiner Meinung nach beschäftigt sich das Buch auf eine ganz andere Weise mit dem Thema "Essstörungen", als es in den meisten anderen Büchern der Fall ist und gerade deswegen hat es mir so gut gefallen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich ein bisschen für dieses Thema interessiert und mal Lust auf eine andere Art der Auseinandersetzung damit hat. 

Nora Price ist das Pseudonym einer 23-jährigen New Yorker Autorin und Journalistin. "Heute will ich leben" ist ihr erster Roman. (Quelle)



5/5

Freitag, 21. März 2014

Freitags-Füller 21.03.2014 & Youtube-Kanal ♥

Hallo meine Lieben ♥

Wieder einmal hat sich ganz heimlich der Freitag angeschlichen und mich überfallen. Ich kann es irgendwie immer noch nicht ganz glauben, dass Wochenende ist^^ Es gibt auf jeden Fall Neuigkeiten, denn zusammen mit Nasti bin ich jetzt unter die Booktuber gegangen. Okay, eigentlich noch nicht ganz. Unseren Kanal gibt es erst seit Mittwoch, gestern kam das erste Video. Wir haben zwar noch nicht so den Durchblick in Sachen Youtube, aber vielleicht habt ihr ja trotzdem Lust, mal bei uns vorbeizuschauen und uns vielleicht sogar zu abonnieren (natürlich nur wenn euch unser Kanal gefällt :D) ♥ HIER geht's zu unserem Kanal ;)


1. Heute morgen war es leider noch nicht Mittag.

2. Gratis Bücher, das wäre ja auch zu schön.

3. Ich könnte eigentlich mal wieder lesen, das habe ich wegen Youtube in den letzten Tagen etwas vernachlässigt :(

4. Vielleicht wird heute die Welt untergehen. Vielleicht aber auch nicht.

5. Im übrigen bin ich ein Einhorn und liebe Will aus "Wie viel Leben passt in eine Tüte?".

6. Ich hoffe mal, wir büchersüchtigen Einhörner werden noch viel gemeinsam erleben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein großes Fragezeichen, morgen habe ich mal wieder lesen geplant und Sonntag möchte ich lernen und lesen und essen und schlafen!


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende ♥♥♥


PS: Kauft alle "Wie viel Leben passt in eine Tüte?" falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt, die Amazon-Seite habe ich oben bei 5. verlinkt :D Es ist das tollste Buch aller Zeiten mit dem tollsten Protagonisten aller Zeiten *-*


Donnerstag, 20. März 2014

Rezension: Dark Village - Zurück von den Toten




Titel: Dark Village - Zurück von den Toten
Autor: Kjetil Johnsen
Verlag: Coppenrath (März 2014)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 270
Preis: ca. 10€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: Dark Village (4 von 5)
1. Das Böse vergisst nie
2. Dreh dich nicht um
3. Niemand ist ohne Schuld
4. Zurück von den Toten
5. Zu Erde sollst du werden (April 2014)

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Nora ist von Selbstzweifeln zerfressen. Benedicte hält einen tödlichen Beweis in den Händen. Trines brutaler Mord stellt die Ermittler weiter vor ein Rätsel. Vilde stürzt sich in eine gefährliche Affäre, um den Schmerz über den Verlust ihrer großen Liebe zu betäuben. Einst waren sie unzertrennlich – doch die Freundschaft der Mädchen bricht unaufhaltsam auseinander.

Das Cover ist meiner Meinung nach wieder sehr gut gelungen, genauso wie die der anderen Bände. Alle Cover passen perfekt zusammen und sehen nebeneinander im Regal wirklich toll aus. Auch der Klappentext war kein bisschen schlechter als die der vorherigen Bücher, er verrät wie immer so gut wie nichts, macht aber trotzdem sehr neugierig auf den Inhalt. Da mir die Reihe bisher gut gefallen hat und das Ende von Band 3 wirklich fies war, habe ich diesen vierten Teil gleich nach dessen Erscheinen gekauft und dann auch sofort gelesen. Das wirklich sehr kurze Kapitel "Was bisher geschah..." ganz zu Beginn des Buches fand ich total hilfreich, denn alle wichtigen Ereignisse wurden noch einmal ganz kurz und knapp zusammengefasst, so dass es mir leichter fiel, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Die Handlung war von Anfang an wieder unheimlich spannend und ich musste die ganze Zeit immer wieder weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Nora, Vilde, Benedicte und Nick weitergeht. Nora und Vilde waren mir ziemlich sympathisch und sogar mit Benedicte, die ich in den letzten Teilen überhaupt nicht ausstehen konnte, mochte ich relativ gerne und ich habe sie mit der Zeit immer mehr ins Herz geschlossen. Auf mich wirkte sie in diesem Teil viel menschlicher und auch authentischer als zuvor, was mir gut gefallen hat. Das Einzige, das mich an den Charakteren gestört hat war ihre Reaktion auf Trines Tod. Für mein Empfinden kehrten sie viel zu schnell wieder zu ihrem normalen Leben zurück bzw. sie haben den Tod ihrer langjährigen besten Freundin sehr schnell verarbeitet, was auf mich nicht wirklich realistisch wirkte. Zwar kann ich zum Glück nicht aus Erfahrung sprechen, aber dennoch denke ich nicht, dass ein solches Ereignis so schnell verarbeitet werden kann. Ansonsten habe ich aber nur positives zu vermerken und vor allem die durchgängige Spannung fand ich toll. Jetzt freue ich mich schon total auf den fünften und somit letzten Teil der Dark Village Reihe und bin gespannt, wie sich alles am Ende auflöst. 

Kjetil Johnsen, geboren 1966, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Oslo. Er arbeitet schon viele Jahre als Journalist und Verlagslektor und schreibt Romane für Jugendliche. (Quelle)



4,5/5


Mittwoch, 19. März 2014

Rezension: Butter




Titel: Butter
Autor: Erin Jade Lange
Verlag: rowohlt (März 2014)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 335
Preis: ca. 9€ (D)
Alter: ab 12 Jahren
Reihe: ---

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Ihr glaubt, ich esse zu viel? Das ist noch gar nichts. Geht am 31. Dezember online, wenn ich die Live-Übertragung meiner Henkersmahlzeit ins Netz stelle. Schaut zu ... wie ich mich zu Tode fresse. Der 16-jährige Außenseiter «BUTTER» will in die Geschichte eingehen: Er wird sich im Internet live zu Tode essen. Und jeder, der will, kann dabei zusehen. Als Butter den Entschluss auf seiner Homepage ankündigt, erwartet er Entrüstung oder Mitleid. Aber das Gegenteil passiert: Alle sind von Butters Plan begeistert und feiern ihn wie einen Helden. Und zum ersten Mal in seinem Leben hat er das Gefühl, wirklich dazuzugehören. Wie absurd – denn Silvester rückt immer näher, und es scheint, als gäbe es kein Zurück mehr ...

Das Cover finde ich eigentlich relativ hässlich und ich kann bis jetzt nichts Gutes daran finden. Allerdings passt es richtig gut zur Geschichte, genauso wie der Titel, den ich ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig finde. Ich habe das Buch hauptsächlich gekauft, weil der Klappentext total seltsam klang, aber auch irgendwie interessant. Zwar fand ich ihn auch etwas gruselig, aber ich musste mich letztendlich einfach wissen, was für eine Geschichte dahinter steckt. Als ich angefangen habe zu lesen fand ich das Buch wirklich komisch, was sich auch bis zum Ende hin nicht groß änderte. Der Protagonist, Butter, war mir total unsympathisch und ich konnte seine Gedanken und Handlungen, besonders die, die im Klappentext schon erwähnt wird, überhaupt nicht nachvollziehen. Er war auf jeden Fall einer der seltsamsten Protagonisten, die mir je in Büchern begegnet sind und auch die meisten anderen Charaktere waren ziemlich abgedreht. Kaum etwas in dem Buch wirkte authentisch und realistisch und die ganze Handlung war einfach nur seltsam. Falls ihr völlig abgedrehte und einfach nur komische Geschichten mögt könntet ihr es mit dem Buch versuchen, aber ansonsten würde ich euch raten lieber die Finger davon zu lassen. 

Erin Jade Lange arbeitet als Nachrichtenproduzentin in Phoenix, Arizona. «Butter» ist ihr erster Roman. (Quelle)



1/5


Dienstag, 18. März 2014

Unread Books - TAG

Hallo ihr Lieben ♥

Heute gibt es nach langer Zeit (zumindest für meine Verhältnisse) mal wieder einen Tag von mir. Ich wurde von Binzi getaggt und es geht darin um ungelesene Bücher. 


1. Wie viele ungelesene Bücher besitzt du?

Momentan sind es 30, aber das ändert sich fast täglich. Meistens bewegt sich mein SuB zwischen 15 und 30 ungelesenen Büchern :)


2. Wie viele Bücher besitzt du, die du bereits gelesen hast?

Das müssten momentan so um die 430 Stück sein. Allerdings vergesse ich immer mitzuzählen, wenn ich neue Bücher bekomme, deshalb kann ich es gerade nicht genau sagen...


3. Kaufst du mehr Bücher als du liest?

Nein, eigentlich nicht. Mein SuB bleibt ja immer im selben Bereich, von daher müsste es ungefähr im Gleichgewicht sein. 


4. Weshalb denkst du hast du deine ungelesenen Bücher nicht gelesen?

Weil es einfach zu viele tolle Bücher gibt, vor allem zu viele tolle Neuerscheinungen, die dann erstmal wichtiger sind. Und so geht es eben immer wieder, obwohl ich noch ganz viele andere tolle Bücher auf dem SuB habe :/


5. Wirst du dir ein Bücherkaufverbot setzen?

Nein, weil ich weiß, dass ich es sowieso niemals einhalten würde bzw. könnte^^


Ich tagge...



Montag, 17. März 2014

Rezension: Irondead




Titel: Irondead - Der zehnte Kreis
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Egmont INK (Februar 2014)
Einband: Broschierte Asgabe
Seitenanzahl: 640
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ---
Reihe: Irondead

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Der Bau der Titanic hält ganz Belfast in Atem. Privatdetektiv Quinn Devlin wird beauftragt, eine Diebstahlserie aufzuklären, die die Jungfernfahrt des größten Schiffes der Welt gefährdet. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf ein monströses eisernes Geschöpf, das ihn fast tötet. Noch ahnt er nicht, auf welchen Wahnsinn er sich eingelassen hat. Zusammen mit der geheimnisvollen Allison gerät er in verborgenen Tunneln unterhalb der Werft in einen Hinterhalt – und an Gegner, die sich jeder Vorstellungskraft entziehen…

Das Cover gefällt mir total gut, obwohl ich gar nicht genau festmachen kann, woran das liegt. Durch den Mann im Vordergrund sieht man recht schnell, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit abspielt, aber dennoch habe ich durch die eher düstere Atmosphäre eine spannende Geschichte erwartet. Diese Erwartung wurde auch voll und ganz erfüllt, denn ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von historischen Romanen bzw. Büchern, deren Handlung sich in der Vergangenheit abspielt bin, konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Zu Beginn habe ich nicht sofort in die Handlung hinein gefunden. Das lag vor allem an Wolfgang Hohlbeins Schreibstil, welcher zum Teil sehr komplex ist. Es gab Sätze, die um die 8 Zeilen lang waren, was bei mir manchmal zu Verwirrung geführt hat, aber als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir der Schreibstil wirklich gut. Quinn, der Protagonist, war mir ziemlich schnell sympathisch, vor allem seine sarkastische Art fand ich toll und erfrischend. Was mich aber am allermeisten begeistert hat an dem Buch war die Unverhersehbarkeit. Ich konnte mir zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise denken, welche Richtung die Handlung einschlagen würde und schon gar nicht, wie das ganze ausgehen könnte. Die einzigen Kritikpunkte, die ich gefunden habe, waren einerseits die Verwirrung, aufgrund der langen Sätze und andererseits die Tatsache, dass der Klappentext nicht allzu gut zur Geschichte passte bzw. etwas in die Irre führt. Die Titanic kommt nur sehr am Rande vor und übernimmt eigentlich keine zentrale Rolle in der Handlung, wie ich es nach dem Lesen des Klappentextes vermutet habe. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es euch wirklich empfehlen. Allerdings solltet ihr nichts gegen einen komplexen Schreibstil haben. 

Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren und ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch “Märchenmond”. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 40 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. (Quelle)






Sonntag, 16. März 2014

Neuzugänge 10.03. - 16.03.2014 (Buchmesse & München)

Hallo meine Lieben ♥

Es tut mir total leid, dass ich jetzt schon seit 5 Tagen nichts von mir hören lassen habe. Am Donnerstag und Freitag war ich mit der Schule auf einer naturwissenschaftlichen Erkundungsfahrt in München, gestern ging es dann um kurz nach 4 Uhr morgens bzw. nachts los zur Leipziger Buchmesse. Dazu wird es zwar noch einen extra Post geben, aber da dieser noch ein wenig Zeit braucht zeige ich euch meine Beute heute schon :D Auch in München konnte ich nicht widerstehen - das ist mal wieder typisch, ich bin einen einzigen Abend in München und was mache ich? Ich kaufe Bücher^^





Diese beiden Bücher hatte ich vorbestellt und sie sind im Laufe der Woche bei mir eingetrudelt *-* "Fragmente" habe ich auf der Busfahrt nach München gelesen und es war wirklich toll. Wahrscheinlich wird es dazu noch eine Rezension geben. Auf den zweiten Band von "Raum 213" freue ich mich schon total!




Diesen John Green Schuber habe ich mir in München im Hugendubel gekauft und ich LIEBE ihn *-* "TFIOS" und "Looking for Alaska" habe ich schon auf deutsch gelesen, aber ich werde sie auf jeden Fall noch einmal auf englisch lesen. 





Das sind die Bücher, die ich auf der Buchmesse gekauft habe... 

Bunker Diary klang wirklich interessant und es stand seit kurzem auf meiner Wunschliste.

Phantasmen musste einfach gekauft werden, vor allem weil ich das Glück hatte, Kai Meyer beim Lovely Books Blogger- und Lesertreffen live zu sehen :P

Enders - Spiel stand schon seit Ewigkeiten auf meinem Wunschzettel und endlich durfte es bei mir einziehen. Ich bin schon sehr gespannt und möchte auf jeden Fall auch den Film noch anschauen. 

Dark Village liebe ich und deshalb war es auch klar, dass der vierte Teil bei mir einziehen muss^^

Die unterirdische Sonne klingt einfach nur der hammer. Wie hätte ich da widerstehen können?

Letztendlich sind wir dem Universum egal war so etwas wie mein Highlight-Kauf auf der Messe, weil das Buch eigentlich erst Ende März erscheint und es schon seit letztem Jahr auf meiner Wunschliste stand. Ich will es auf jeden Fall ganz bald lesen *-*





Diese Bücher habe ich beim LB-Treffen geschenkt bekommen. Bisher kannte ich keines der Bücher, aber ich habe mich natürlich trotzdem extrem gefreut :D Es war auch ein Backbuch dabei, worüber auch sehr glücklich bin, weil ich total gerne backe. 



Mehr zur Leipziger Buchmesse könnt ihr bald in einem eigenen Post lesen. Er wird vermutlich im Laufe der nächsten Wochen veröffentlicht. 


Kennt ihr eines der Bücher? Und wer von euch war auch auf der Leipziger Buchmesse und vielleicht sogar beim Lovely Books Treffen?




Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Sieh mich an




Titel: Sieh mich an
Autor: Natasha Friend
Verlag: Carlsen (Februar 2014)
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 352
Preis: ca. 11€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: ---

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Lexi war immer stolz auf ihre Schönheit – doch dann wacht sie eines Tages im Krankenhaus auf, das Gesicht von einem Autounfall entstellt. Wenn Ryan sie nicht mit ihrer besten Freundin betrogen hätte, wäre sie nie in dieses Auto gestiegen und würde jetzt nicht vor jedem Spiegel fliehen. Lexi muss sich und ihr Leben komplett neu definieren. Unerwartete Hilfe kommt von ihrer Schwester Ruth. Durch sie lernt Lexi auch Theo kennen, der ihr zeigt, dass es im Leben nicht auf Äußerlichkeiten ankommt.

Das Cover an sich finde ich ziemlich durchschnittlich, nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht. Wenn ich im Buchladen daran vorbeilaufen würde, würde es mir vermutlich gar nicht auffallen, was ich sehr schade finde. Allerdings muss ich sagen, dass es gut zur Geschichte passt und auch die richtige Stimmung vermittelt. Eigentlich wollte ich das Buch schon seit dessen Erscheinen lesen und als es mir dann noch vor Ort, im Buchladen, wärmstens empfohlen wurde musste ich es einfach mitnehmen. Ich habe dann auch sofort angefangen zu lesen und das Buch noch am selben Abend beendet. Der Inhalt sprach mich sofort an und auch der Schreibstil ließ sich flüssig lesen. Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass es vom Thema her mal eine etwas andere Geschichte war, wie ich sie zuvor noch nie in einem Buch angetroffen habe. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem Lexi war mir überraschend sympathisch. Ich konnte ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen größtenteils nachvollziehen, aber auch die Standpunkte der anderen Menschen in ihrem Umfeld verstehen. Oft habe ich inne gehalten und mir überlegt, was ich tun würde, wenn mir so etwas wie Lexi widerfahren würde, was für mich deutlich gemacht hat, dass das Buch wirklich gut war, da ich mich direkt in die Protagonistin hineinversetzt habe. Außerdem wird einem durch die Umstände durch die es zu dem alles veränderten Unfall von Lexi kommt, klar, wie schnell und durch welche kleinen und zum Teil sogar unbedeutenden Auslösern plötzlich alles vorbei bzw. komplett anders sein kann. Das Einzige, das ich etwas vermisst habe, war die Spannung. Zwar war das Buch keinesfalls langweilig, aber den Drang immer weiterlesen zu müssen hatte ich eben auch nicht. Trotzdem hat mir die Geschichte mehr als gut gefallen und ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen. 

Natasha Friend wurde 1972 im Staat New York geboren. Da es in ihrem Haus keinen Fernseher gab, las sie sich schon früh durch stapelweise Bücher und begann ihrem Vater kurze Geschichten zu diktieren. In den meisten ging es um Regenbogen, Einhörner und arme Waisenmädchen, die kostbare Schätze finden. Nach ihrem Studium zog sie nach Boston und veröffentlichte 2004 ihren ersten Roman - ganz ohne Einhörner. (Quelle)



4,5/5


Montag, 10. März 2014

Rezension: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat




Titel: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
Autor: Gavin Extence
Verlag: Limes (März 2014)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 480
Preis: ca. 20€ (D)
Alter: ---
Reihe: ---

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Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen. Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte. Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

Das Cover finde ich eigentlich total schön und es passt auch zur Atmosphäre des Buches. Zwar habe ich schon mehrere Bücher gesehen, deren Cover ähnlich konzipiert ist, aber dennoch gefällt es mir sehr gut. Diese Rezension wird vermutlich nicht besonders lang werden, was keinesfalls daran liegt, dass das Buch langweilig oder schlecht war. Vielmehr hat es mir so unglaublich gut gefallen und war so besonders, dass ich eigentlich keine Worte dafür finde. Die ganze Geschichte war unheimlich toll, sie war traurig und schön und beinhaltete auch viele humorvolle Stellen. Außerdem beschäftigte es sich mit einigen Themen, über die immer noch zu selten gesprochen wird und ich kam auch wirklich sehr ins Nachdenken. Nachdem mich das erste Kapitel, in dem beschrieben wird, wie Alex an der Grenze mit dem Marihuana und der Urne voller Asche geschnappt wird, sofort in seinen Bann gezogen hat, musste ich immer weiter und weiter lesen und habe das Buch dann auch innerhalb eines Abends durchgelesen. Alex war ein toller und sehr eigensinniger Charakter und ich konnte seine Entwicklung, die er im Laufe des Buches durchmacht, immer gut nachvollziehen. Er hat eine ganz eigene Sichtweise auf viele Dinge, die mir selbst eigentlich immer gut und richtig erschien, als ich sie genauer durchdachte. Auch, wenn ich am Anfang meist skeptisch war. Auch Mr. Peterson ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch er ist etwas ganz besonderes und daher hat mich auch die Freundschaft zwischen Alex und ihm mehr als fasziniert. Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, habe ich im Laufe der Geschichte immer mehr Gemeinsamkeiten entdecken können. Viel mehr möchte ich, um nichts vorweg zu nehmen, gar nicht sagen außer: Ich liebe das Buch. Es ist etwas ganz besonderes und ich kann euch nur empfehlen, es zu lesen. 

Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel. Sein erster Roman »Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat« schlug in Großbritannien ein wie ein Meteorit – Alex Woods eroberte die Herzen der Leser im Sturm und die Presse feierte den Roman als DIE Entdeckung des Jahres. Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield und schreibt an seinem zweiten Roman. (Quelle)



5/5