Samstag, 30. April 2016

REZENSION - Bevor ich jetzt gehe




Titel: Bevor ich jetzt gehe
Autor: Paul Kalanithi
Verlag: Knaus
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 190
Preis: ca. 20€ (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: ---

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Was macht das eigene Leben lebenswert? Was tun, wenn die Lebensleiter keine weiteren Stufen in eine vielversprechende Zukunft bereithält? Was bedeutet es, ein Kind zu bekommen, neues Leben entstehen zu sehen, während das eigene zu Ende geht? Bewegend und mit feiner Beobachtungsgabe schildert der junge Arzt und Neurochirurg Paul Kalanithi seine Gedanken über die ganz großen Fragen. 

Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da ich die Wahl der Farben wirklich passend und ansprechend finde. Außerdem kann man es meiner Meinung nach sehr gut verschieden auslegen, zumindest sind mir mehrere Interpretationen für die abgebildete Tür eingefallen. Nachdem mir das Buch zufällig beim Stöbern auf Blogs begegnet ist war ich mir sofort sicher, dass ich es unbedingt lesen möchte. Eine Mischung aus Medizin, Philosophie und der Thematik des Lebens und Sterbens klang unheimlich gut und interessant und dass das Buch von einem Neurochirurgen geschrieben wurde machte es für mich nur noch mehr besonders. Dementsprechend hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Inhalt von "Bevor ich jetzt gehe". Als ich dann anfing zu lesen war ich direkt begeistert. Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt sondern sogar noch übertroffen. Die Erzählungen sind in zwei große Abschnitte gegliedert. Die Zeit, in der Paul ausschließlich Arzt ist und dann die, in der er zum Patient wird und sich mit seiner Krebsdiagnose herumschlagen muss, die er schon seit langer Zeit still vermutete. Als Leser lernt man nicht nur ihn selbst kennen und bekommt seine Gefühle und Gedanken hautnah mit sondern sieht auch, was es mit seinem gesamten Bild vom Leben anstellt, dass der junge Assistenzarzt nur noch Monate zu leben hat. Paul Kalinithi war nicht nur Arzt, sondern auch "Philosoph" und er hatte in meinen Augen wirklich unheimlich viele kluge Gedanken über das menschliche Sein. Er sah die Welt nicht wie jeder andere, was dadurch, dass er als Neurochirurg ständig, Tag für Tag mit dem menschlichen Wesen und das was uns ausmacht beschäftigt ist, mit in dieses Buch einfließt. Ich habe seine Gedanken total gerne gelesen und sie haben mich zum Nachdenken gebracht, wie es bisher nur wenige Bücher geschafft haben. Ich tue mich immer sehr schwer damit, Bücher, die auf wahren Begebenheiten beruhen zu bewerten, aber  hier kann ich einfach nur sagen: Dieses Buch ist toll und ich kann es jedem nur empfehlen, der gerne mal zum Nachdenken über Leben und Tod angeregt wird. Es ist unfassbar traurig, dass Paul Kalinithi, ein so besonderer Mensch mit so vielen interessanten Ideen, Ansichten und Gedanken, schon so früh sterben mussten. Aber mit diesem Buch hat er sich einen Traum verwirklicht und das unfassbar gut. 



5 von 5


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Knaus-Verlag!

Donnerstag, 28. April 2016

NEWS - Ich drehe wieder Youtube-Videos!

Hallo ihr lieben Unicorns, 

bestimmt können sich ein paar von euch noch an die "Reading Unicorns" erinnern - den Youtube-Kanal den ich vor einer Weile mit Nasti zusammen hatte, wo wir Videos zu allem möglichen zum Thema Büchern gedreht haben. Jetzt melde ich mich mit Videos zurück, auf einem neuen Kanal den ihr HIER findet! Es macht mir momentan wieder richtig Spaß zu drehen und mich so noch mehr mit euch auszutauschen. Ich würde mich richtig freuen, wenn ihr mal bei mir vorbeischauen würdet und mich abonniert wenn euch die Videos gefallen. 



Samstag, 23. April 2016

MEIN BÜCHERREGAL - Regal 2.1 von 6


Hallo ihr lieben Bücherverrückten, 

nachdem ihr am Mittwoch den ersten Teil meiner Bücherregale gesehen habt bekommt ihr heute einen weiteren Teil zu sehen, in dem Fantasy-Bücher stehen.

Wichtig: Wenn ihr mehr Infos zu einem Buch bekommen möchtet könnt ihr einfach auf den jeweiligen Buchrücken klicken - dort ist die jeweilige Amazon-Seite verlinkt, wo ihr die Bücher näher anschauen und auch kaufen könnt. Wenn ihr mit der Maus länger auf einem Buchrücken bleibt, wird euch außerdem der Titel angezeigt. 


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Welche der Bücher kennt ihr oder stehen auf eurer Wunschliste? Welche gammeln bei euch noch auf dem SuB herum? Falls ihr Fragen habt beantworte ich sie gerne in den Kommentaren. 


Freitag, 22. April 2016

REZENSION - Together Forever




Titel: Together Forever - Total verliebt
Autor: Monica Murphy
Verlag: Heyne
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 270
Preis: ca. 9€ (D)
Alter: ab 13 Jahren
Reihe: Together Forever, Band 1

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Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb – und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer.

Das Cover finde ich ganz gut gelungen, es ist zwar nichts besonderes, aber insgesamt süß und passend zur Geschichte gestaltet. Es fällt zwischen anderen Büchern des gleichen Genres nicht weiter auf, was ich aber okay finde. Vor allem da sich meiner Meinung nach auch der Inhalt nicht groß von anderen Büchern abhebt. Insgesamt fand ich die grundsätzliche Idee der Handlung ganz gut, aber eben nicht neu. Allzu große Überraschungen habe ich allerdings auch nicht erwartet. Zu Beginn kam ich sehr gut in die Geschichte hinein, der Schreibstil war locker und leicht zu lesen und Spannung kam auch direkt auf. Es wird gleich klar, dass die Protagonisten Drew und Fable eine Last mit sich herumschleppen und ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie diese aussieht. Leider zog sich diese Spannung nicht gut durch, denn ich persönlich hatte relativ schnell eine Vermutung, was sich bei Drew hinter seinem Geheimnis verbirgt. Ein wenig mehr Geheimniskrämerei hätte dem Buch an dieser Stelle bestimmt gut getan, denn die Charaktere an sich konnte mich wirklich begeistern. Sie waren mir beide total sympathisch und ich habe sie schnell ins Herz schließen können. Besonders Fables Gedanken und Handlungen waren für mich sehr gut nachvollziehbar und ich habe mich ihr nahe gefühlt. Was ich schade fand war, dass die Geschichte vom Grundsatz her einigen anderen Reihen sehr ähnelt und das Thema schon ein wenig zu häufig behandelt wurde. Dennoch habe ich auch diesen Auftakt der Reihe gerne gelesen und hätte nichts gegen ein paar Seiten mehr einzuwenden gehabt. Dank dem fiesen Cliffhanger am Ende werde ich mir auch Band 2 mit Sicherheit noch zulegen und dann auch ganz bald lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Reihe besonders Mädchen, die gerne eine nicht allzu spannende Liebesgeschichte mit tollen Charakteren lesen möchten, gefallen wird und auch Fans der After-Reihe könnten hiermit glücklich werden. Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gefallen, aber mehr auch nicht. Daher hoffe ich, dass mich Band zwei noch mehr mitreißen kann.



3 von 5


Vielen herzlichen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!


Donnerstag, 21. April 2016

REZENSION - Terror




Titel: Terror
Autor: Ferdinand von Schirach
Verlag: Piper
Einband: Gebundene Ausgabe (Dezember 2015)
Seitenanzahl: 176
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ab 16 Jahren
Reihe: ---

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Ein Terrorist kapert eine Passagiermaschine und zwingt die Piloten, Kurs auf ein voll besetztes Fußballstadion zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug in letzter Minute ab, alle Passagiere sterben. Der Pilot muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Seine Richter sind die Theaterbesucher, sie müssen über Schuld oder Unschuld urteilen. Ferdinand von Schirachs »Terror« ist ein Theaterstück von bedrückender Aktualität. Es stellt die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Werden wir uns für die Freiheit oder für die Sicherheit entscheiden? Wollen wir, dass die Würde des Menschen trotz der Terroranschläge noch gilt? Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo im Januar 2015 hat auf schrecklichste Weise gezeigt, wie hoch der Preis sein kann, den wir für unsere Freiheit zahlen müssen. Schirachs Rede auf Charlie Hebdo, die ebenfalls in diesem Band enthalten ist, ist ein Plädoyer für die Freiheit des Wortes, für unsere Zivilisation im Angesicht ihrer Feinde.

Das Cover finde ich sehr gelungen. Dadurch, dass es komplett weiß ist sticht der Titel sehr hervor, welcher allein schon die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich bin auf einem anderen Blog auf das Buch gestoßen und er hat mich direkt neugierig gemacht, was in den heutigen Zeiten sicherlich nicht nur mir so geht. Nachdem ich dann auch noch gesehen habe, dass es sich bei "Terror" um ein Theaterstück handelt, welche ich bisher nur in alter Form in der Schule gelesen hatte, hat mich dann direkt überzeugt, das Buch zu lesen. Besonders auch weil mich das Thema des Inhalts sehr interessiert. Als ich anfing zu lesen musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen, er lässt sich zwar gut lesen, aber anders als in klassischen Romanen ist er eben doch. Das fand ich aber wirklich gut, denn aufgrund der Sachlichkeit konnte ich mich als Leser wirklich komplett selbst ein Bild der Ereignisse machen. Während dem Lesen kommt man auf keinen Fall um viel Nachdenken herum und das mochte ich sehr gerne. Obwohl keinerlei künstliche Spannung aufgebaut wurde, sonders alles sehr objektiv erzählt wurde und man beide Sichtweisen des Falls zu lesen bekommt, fand ich das Buch unglaublich spannend und das blieb auch die ganze Zeit über so. Bei den Charakteren gab es nichts festzustellen im Sinne von Sympathien oder Glaubwürdigkeit, allerdings kostet es einige eigenen Überlegungen zu entscheiden, welche Äußerungen man als Leser nachvollziehen kann und welche nicht. Die ganze Erzählung ist so gestaltet, dass der Leser sich komplett selbst entscheiden kann bzw. muss was er für richtig hält und mit welcher Seite er sich identifizieren möchte. Das wird auch nochmal am Ende deutlich, da es zwei Versionen davon gibt - je nachdem wie man sich persönlich während dem Lesen entschieden hat. Im Anschluss findet man noch eine Rede, die an jeden gerichtet ist, der sich auch nur ein wenig mit dem ganzen Thema Moral, Prinzipien und Recht auseinandersetzen möchte. Auch diese fand ich sehr gelungen und eindrucksvoll. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch absolut genial und interessant, wobei es definitiv eine schwerere Lektüre ist, bei der man ums Nachdenken nicht herum kommt. Mehr zum Inhalt möchte ich aber gar nicht verraten, denn ich kann euch an dieser Stelle nur ans Herz legen, das Werk von Ferdinand von Schirach selbst zu lesen. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von ihm lesen und dieses Buch meinen Eltern zum Lesen geben. Denn meiner Meinung nach sollte jeder (junge) Erwachsene ab ca. 16-18 Jahren dieses Buch gelesen haben, wenn er oder sie sich mit den vorher genannten Themen auseinandersetze möchte. 



5 von 5



Ein herzlichen Dank an den Piper-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Mittwoch, 20. April 2016

MEIN BÜCHERREGAL - Regal 1.1 von 6


Hallo meine Lieben, 

sehr viele von euch haben sich schon seit vielen Monaten eine Bücherregaltour gewünscht und ich arbeite jetzt auch schon eine ganze Weile daran. Da es aber ziemlich aufwändig ist, wie ich diese gestalten wollte hat es jetzt ganz schön gedauert bis ich euch heute endlich die erste Hälfte des ersten Regals zeigen kann. Ich hoffe, ihr freut euch trotzdem darüber. In den nächsten Tagen bzw. Wochen werde ich euch immer einen Teil meiner Regale zeigen und am Ende wird es dann eine extra Seite in meinem Menü geben, wo ihr alles nochmal komplett sehen könnt. Ich hoffe, dass in diesem Post jetzt alles so funktioniert wie es soll...

Wichtig: Wenn ihr mehr Infos zu einem Buch bekommen möchtet könnt ihr einfach auf den jeweiligen Buchrücken klicken - dort ist die jeweilige Amazon-Seite verlinkt, wo ihr die Bücher näher anschauen und auch kaufen könnt. Wenn ihr mit der Maus länger auf einem Buchrücken bleibt, wird euch außerdem der Titel angezeigt. 

Und jetzt, viel Spaß mit der ersten Hälfte des ersten Regals! 


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Habt ihr Bücher entdeckt, die auf eurer Wunschliste stehen oder auf eurem SuB liegen? Falls ihr Fragen zu den Büchern oder meiner Meinung dazu hat beantworte ich sie gerne alle in den Kommentaren!

Montag, 18. April 2016

REZENSION - Schöne Mädchen brennen nicht



Titel: Schöne Mädchen brennen nicht
Autor: Lynn Weingarten
Verlag: Sauerländer
Einband: Broschierte Ausgabe
Seitenanzahl: 380
Preis: ca. 13€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: ---

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Delia bekommt immer, was sie will. 
Besonders seit sie tot ist.
Sie bringt dich dazu, an allem zu zweifeln, was dir wichtig ist. 
Bis du deine große Liebe für einen elenden Lügner hältst. 
Und jeden anderen für einen Mörder. 
Als June die Nachricht auf ihrer Mailbox endlich abhört, ist es längst zu spät: Ihre beste Freundin ist tot – verbrannt im Schuppen ihres Stiefvaters. Selbstmord, heißt es. Doch June weiß, dass das nicht wahr ist. Niemand kannte Delia besser als sie. Manchmal war es sogar, als könnte Delia ihre Gedanken lesen – und das konnte sich großartig anfühlen. Oder beängstigend – je nachdem, in welcher Stimmung Delia gerade war. June macht sich auf die Suche nach dem Mörder ihrer besten Freundin und findet immer neue Abschiedsbriefe von ihr …

Das Cover finde ich persönlich gar nicht gelungen. Auf mich hat es auf den ersten Blick sehr langweilig und wenig aufregend gewirkt, auch wenn es zur Geschichte passt. Dennoch hätte man hier sicher einiges mehr herausholen können, denn die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes wird dem um einiges spannenderen Inhalt dieses Thrillers kein Stück weit gerecht. Gekauft habe ich mir das Buch ohne groß zu überlegen, weil ich Lust auf einen "stinknormalen" Thriller hatte und der Klappentext ganz spannend klang. Dementsprechend hatte ich keine allzu hohen Erwartungen, weshalb ich dann ganz überrascht war als mir das Buch so etwa ab der Hälfte so gut gefallen hat wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. Zu Beginn fiel mir der Einstieg leider etwas schwer, ich wurde nicht mit June, der Protagonistin warm und auch die Spannung ließ doch sehr zu wünschen übrig. Die Handlung wirkte auf mich sehr uninteressant und ähnelte hundert anderen Thrillern die ich bereits gelesen hatte. Jemand hat sich das Leben genommen, irgendjemand kommt dahinter, dass es Mord war und schon fangen die Ermittlungen einiger Hobby-Detektive an. So kam mir das Buch im ersten Drittel vor und ich hatte es eigentlich schon mehr oder weniger abgehakt, als dann mit einem Mal die Wendung kam. Dazu möchte ich aber nichts genaueres sagen, denn sonst würde ich euch bereits vieles vorweg nehmen. Die Idee war zwar nicht total neuartig oder ähnliches, aber auch noch lange nicht so ausgelutscht wie es mir am Anfang vorkam und mit der Zeit nahm die Handlung auch immer mehr an Fahrt auf. June wurde mir sympathischer und auch wenn sie für mich nur eine mittelmäßige Protagonistin war, habe ich sie doch gemocht. Allerdings hatte sie auch so ihre Charaktereigenschaften mit denen ich nicht ganz so gut klarkam, zum Beispiel war sie unfassbar naiv und manchmal geradezu leichtgläubig, was mich ab und zu ein wenig genervt hat. Trotzdem ist und bleibt besonders die zweite Hälfte der Geschichte für mich wirklich gut und ich habe sie gerne gelesen. Das Ende hat mich dann eher unzufrieden zurückgelassen, da es sehr offen war und ich mit vielen ungeklärten Fragen zurückgelassen wurde. Das an sich fand ich zwar nicht schlecht, aber es gab einfach zu viele Punkte die offen gelassen wurden. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch besser gefallen als erwartet, allerdings hatte es definitiv auch einige Schwächen wie zum Beispiel der Anfang und die nicht ganz so gut ausgearbeiteten Charaktere. Wer allerdings auf der Suche nach einem einfachen Thriller ist und keine allzu großen Neuheiten erwartet wird bestimmt seine Freude mit diesem Buch haben. 



3 von 5

Freitag, 15. April 2016

NEUZUGÄNGE - Endlich mal wieder ein Neuzugänge-Post!

Hallo meine lieben lesenden Einhörner, 

bei mir kamen in den letzten Tagen wieder ein paar neue Bücher an über die ich mich (wer hätte es gedacht?) wie immer sehr gefreut habe. Eigentlich wollte ich mir für diesen Post einen kreativen Titel überlegen, aber dazu bin ich im Moment einfach zu müde nachdem ich gestern irgendwie den ganzen Tag unterwegs war (was normalerweise nicht vorkommt, da ich ein ambitionierter Chiller bin). Jetzt aber mal ganz schnell zu den neuen Büchern in meinem Regal. 

Für mehr Informationen könnt ihr wie immer auf das jeweilige Cover klicken. 

            

Terror habe ich freundlicherweise vom Piper-Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen und ich bin schon wahnsinnig gespannt darauf. Ich hatte es auf einem anderen Blog gesehen und es klang mal nach einem Buch der ganz anderen Art, da es ein Theaterstück ist. Solche habe ich bisher nur immer in steinalter Form in der Schule gelesen und ich hoffe, dass dieses Stück mich mehr begeistern kann. 

Bevor ich jetzt gehe habe ich bei Jasi auf dem Blog (hier) gesehen und es klang ebenfalls sehr gut. Im Moment mag ich tiefgründigere Bücher mit etwas schwermütigen Themen sehr gerne und daher freue ich mich schon darauf, das Buch zu lesen. Bei diesem Buch und dem vorherigen kann ich euch nur empfehlen, euch mal einen eigenen Überblick zu verschaffen. Das Buch ist ebenfalls ein Rezensionsexemplar, vielen Dank. 

Schöne Mädchen brennen nicht habe ich spontan im Buchladen entdeckt und da ich schon etwas länger keinen "normalen" Jugend-Thriller mehr gelesen haben musste das Buch mit. Übrigens lese ich es gerade und bisher gefällt es mir ganz gut. 

The Perfectionists - Guten Mädchen, böses Mädchen ist der zweite Teil der neuen Reihe von Sara Shephard und da sie eine meiner liebsten Autorinnen ist und ich ihre Bücher über alles liebe musste ich es kaufen. Die Rezension dazu kam bereits online und ihr könnt sie hier lesen. 

Über uns der Himmel, unter uns das Meer habe ich von meiner Mama geschenkt bekommen, weil sie die Bücher von Jojo Moyes auch gerne liest und ich es ebenfalls unbedingt lesen wollte. 


Kennt ihr eines der Bücher schon oder seid ihr an einer Rezension zu einem meiner Neuzugänge interessiert? 


Donnerstag, 14. April 2016

REZENSION - The Perfectionists - Gutes Mädchen, böses Mädchen




Titel: The Perfectionists - Gutes Mädchen, Böses Mädchen
Autor: Sara Shephard
Verlag: cbt (März 2016)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 320
Preis: ca. 10€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: The Perfectionists
1. Lügen haben lange Beine
2. Gutes Mädchen, böses Mädchen

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Ava, Caitlin, Mackenzie, Julie und Parker stehen unter dringendem Mordverdacht. Dabei war es doch nur Zufall, dass der reiche, skrupellose Snob Nolan exakt so gestorben ist, wie die fünf Highschoolmädchen das geplant hatten! Oder? Doch dann geschieht ein weiterer Mord – und wieder stand das Opfer auf ihrer Todesliste. Ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Denn wenn die Mädchen es nicht schaffen, den wahren Täter zu entlarven, sitzen sie bald selbst auf der Anklagebank – oder sind das nächste Opfer …

Nachdem ich den ersten Band der Reihe frisch noch einmal gelesen hatte, kam direkt dieser zweite Band an die Reihe. Das Cover gefällt mir wieder richtig gut, die Farbauswahl passt perfekt zu der des ersten Bandes und im Regal sehen die beiden Bücher toll nebeneinander aus. Da ich diesen Band direkt nach dem ersten gelesen habe, hatte ich überhaupt keine Probleme wieder in die Geschichte hineinzukommen, aber dank einiger Wiederholungen auf den ersten Seiten, in denen noch einmal nach und nach kurz geschildert wird was im vorherigen Band passiert ist, denke ich, dass auch Leser, die die Bücher mit einigem Abstand lesen keine allzu großen Probleme damit haben dürften. Die Schwierigkeiten, die ich zu Beginn des ersten Bandes mit den vielen Charakteren und Beziehungen hatte, waren zum Glück bereits aus dem Weg geschafft und somit konnte ich mich direkt in die Handlung fallen lassen. Diese war in der ersten Hälfte allerdings nicht ganz so spannend, wie ich es von Sara Shepherd gewohnt war, aber mitreißen konnte sie mich trotzdem. Das lag besonders am Schreibstil, welcher selbst nicht wirklich spannende Geschehnisse fesselnd wirken lässt. Außerdem wurde es trotz allem nie langweilig und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen - auch wenn die erste Hälfte der Geschichte ein bisschen weniger spannend war als der erste Band. Dies legte sich dann aber auch ab der Hälfte und die Handlung nach mehr und mehr an Fahrt auf. Die Spannung stieg unheimlich schnell auf ein ganz neues Level und ich wollte einfach nur wissen, wie es mit Julie, Parker, Caitlin, Ava und Mackenzie weitergeht. Die Ereignisse überschlugen sich regelrecht und ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu lesen. Die Protagonistinnen mochte ich teilweise mehr und teilweise weniger, allerdings kam ich gar nicht so sehr dazu mir über sie Gedanken zu machen, da sie mit ihren Charaktern eher weniger im Fokus standen. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, da schon allein die Handlung teils tiefgründig und auch auf den ersten Blick verwirrend war, so dass sie mich ganz in Anspruch nahm. Das Ende dieses zweiten Bandes war für mich sehr überraschend, weil ich überhaupt nicht mit diese Auflösung gerechnet hatte. Trotzdem mochte ich es sehr gerne, weil viele Fragen geklärt wurden, aber dennoch ein paar Fragen bei mir zurückblieben. Somit freue ich mich auch schon auf den dritten Band der "The Perfectionists"-Reihe und kann allen Fans von "Lying Game" und "Pretty Little Liars" - aber auch allen Thriller-Fans - nur empfehlen, die Bücher selbst zu lesen. Im Großen und Ganzen fand ich zwar den zweiten Band in der ersten Hälfte ein klein wenig schwächer, aber ansonsten konnte er gut mit dem Auftakt der Reihe mithalten. 



4,5 von 5



Mittwoch, 13. April 2016

REZENSION - The Perfectionists - Lügen haben lange Beine



Titel: The Perfectionists - Lügen haben lange Beine
Autor: Sara Shephard
Verlag: cbt (August 2015)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 320
Preis: ca. 10€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: The Perfectionists
1. Lügen haben lange Beine
2. Gutes Mädchen, böses Mädchen

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Die Highschool-Mädchen Ava, Caitlin, Mackenzie, Julie und Parker haben nur ein Ziel: perfekt zu sein. Außer derselben Schule verbindet die privilegierten Überflieger nicht viel. Doch sie haben ein gemeinsames Hassobjekt: Nolan Hotchkins, gutaussehend, reich – und skrupellos. Jedem der Mädchen hat er übel mitgespielt. Die fünf schmieden einen Plan, wie man Nolan umbringen könnte – nur aus Spaß! Nie würden sie so etwas wirklich tun. Doch als Nolan ermordet aufgefunden wird und genau auf die Art, wie sie es geplant hatten, sind die Mädchen plötzlich Hauptverdächtige in einem hochbrisanten Mordfall. Wenn sie nicht bald den wahren Mörder finden, wird ihr perfektes Leben zusammenfallen wie ein Kartenhaus …

Dies ist jetzt die dritte Reihe, die ich von Sara Shephard lese und ich muss wirklich sagen, dass sie "Pretty Little Liars" oder "Lying Game" in nichts nachsteht. Das Cover mag ich wirklich sehr, mehr als die der anderen Bücher bzw. Reihen und die Farbauswahl finde ich ebenfalls mehr als gelungen. Das Buch sticht ins Auge und sieht toll im Regal aus. Nachdem die anderen Bücher der Autorin zum Teil zu meinen Lieblingen zählen war für mich von vornherein klar, dass ich auch "The Perfectionists" definitiv lesen werde. Der Klappentext hat für mich persönlich zwar nichts geändert, aber dennoch finde ich nicht, dass er dem Inhalt gerecht wird. Er klingt zwar wirklich spannend, aber nicht so besonders wie der Inhalt für mich war. Besonders zu Beginn hatte ich allerdings noch einige Schwierigkeiten mit den Namen und den vielen Charakteren, da es alleine fünf Protagonistinnen gibt - gefolgt von einer ganzen Reihe Nebencharakteren, die für die Handlung ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen. Auch die Beziehungen unter ihnen waren zum Teil erst einmal kompliziert und schlecht zu merken, aber spätestens in der Mitte der Geschichte kam ich damit gut klar. Außerdem macht genau diese Vielfalt an Charakteren auch den Charme des Buches aus. Alles ist unfassbar gut durchdacht und miteinander verwoben, was ich genial finde. Dafür bewundere ich Sara Shepherd in ihren Thrillern immer sehr, denn wie sie Geschichten erschafft ist einzigartig. Genauso konnten mich die Ereignisse der Handlung begeistern. Auch hier gab es viele Handlungsstränge parallel, daher werden die Kapitel auch so erzählt, dass immer eine der Protagonistinnen im Mittelpunkt steht und die anderen nur nebenbei erscheinen. Diese Art zu schreiben finde ich wirklich gelungen und auch hier kann ich die Autorin nur loben für ihr Talent zu erzählen. Über die Handlung an sich kann und möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel sagen, um nichts vorweg zu nehmen. Stattdessen kann ich euch nur ans Herz legen, euch selbst von der Genialität und Spannung zu überzeugen und den Auftakt der Reihe zu lesen. Mir persönlich hat sie deutlich besser als "Lying Game" und mindestens so gut wie "Pretty Little Liars" gefallen und ich kann das Buch allen Fans von diesen beiden Reihen nur empfehlen!



5 von 5 



Dienstag, 12. April 2016

REZENSION - Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks



Titel: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks
Autor: Cynthia Hand
Verlag: Harper Collins (September 2015)
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 304
Preis: ca. 17€ (D)
Alter: ab 14 Jahren
Reihe: ---

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Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich.
Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.

Das Cover finde ich einerseits sehr schön gestaltet, da mir die Farbauswahl gut gefällt und ich auch die besondere Schreibweise des Titels gefällt, welche passend zur Protagonistin Lexie mit mathematischen Zeichen und Zahlen geschrieben ist. Das Motiv mit dem Mädchen und der Pusteblume gefällt mir zwar prinzipiell auch, allerdings hätte ich es ohne das Gesicht schöner gefunden, da ich es gerade bei diesem Buch besser gefunden hätte wenn man sich die Protagonistin selbst vorstellen könnte. Ich habe mir das Buch vor einer ganzen Weile aufgrund des interessanten Klappentextes gekauft, welcher für mich nach einem tiefgründigen und besonderem Thema klang und ich auch die Leseprobe besonders aufgrund des Schreibstiles sehr schön fand. Das Buch ist abwechselnd als normale Erzählung und als Tagebucheintrag aufgebaut, da Lexie für ihren Therapeuten Tagebuch schreiben soll. Das fand ich sehr schön, da ich so viel von ihren Gefühlen mitbekommen konnte. Lexie war für mich eine wundervolle Protagonistin, welche den selbstbestimmten Tod ihres jüngeren Bruders, Tyler, verarbeiten muss. Ihre Gefühlslagen und Gedanken sind wunderbar geschildert und authentisch dargestellt und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Wie sie war ich hin und hergerissen zwischen der Wut auf Tyler, der sie und die, die ihn liebten allein gelassen hat und den Schuldgefühlen. Die Handlung war sehr gut ausgearbeitet und ging oftmals auch mehr in die Tiefe als ich erwartet hatte. Genauso wie die Charaktere wirkte sie absolut authentisch, was vermutlich auch daran liegt, dass sich der Bruder der Autorin ebenfalls das Leben genommen hat, wie sie im Nachwort schreibt. Die einzigen Stellen, die mir eher nicht so gut gefallen haben waren die, in denen Lexie mit ihrem Therapeuten Dave zusammen ist, weil mir ihre Beziehung einfach seltsam vorkam und nicht distanziert genug. Alle anderen Beziehungen allerdings sind Cynthia Hand meiner Meinung nach aber perfekt gelungen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es konnte mich wirklich fesseln. Bis zum Ende hin blieb eine gewisse Spannung und Neugier meinerseits bestehen, die letztendlich auch befriedigt wurde. Das Ende fand ich wirklich schön, denn es wird nicht alles aufgeklärt, was bei einem solchen Vorfall auch nicht möglich ist und dennoch konnte ich gut mit der Geschichte abschließen. Das Ende rundete alles wundervoll ab und ich konnte das Buch zufrieden zuklappen. Daher möchte ich es hier auch allen empfehlen, die ein wenig tiefgründigere Bücher mit ernsteren Themen mögen. Insgesamt fand ich das Buch wirklich toll und viel besser als erwartet. 

Die New York Times-Bestsellerautorin Cynthia Hand unterrichtete mehrere Jahre lang Kreatives Schreiben an der Pepperdine University nahe Los Angeles, bevor sie sich hauptsächlich dem Schreiben widmete. Vor kurzem ist sie mit ihrer Familie zurück in ihre Heimatstadt in Idaho gezogen, wo sie die klare Luft genießt und an neuen Romanen schreibt. (Quelle)




5 von 5